Secret Chiefs 3

secretchiefs3   Secret Chiefs 3 Neulich in meinem Postfach: »Als ich mitbekommen habe, dass die Secret Chiefs 3 aus San Francisco zum ersten Mal in ihrem 14-jährigen Bestehen auf Europatour gehen, dachte ich “wow, aber schade, dass sie nicht in Deutschland spielen”. Daher begann ich, alle möglichen Veranstalter anzuhauen, aber keiner kannte die Band und wollte sie buchen. Das Nachtleben ist eingesprungen und stellt den Saal. Ich stehe jetzt als Veranstalter alleine auf weiter Flur und versuche das Konzert ein wenig unter die Leute zu bringen, denn das ist echt gutes Zeug.«

Mit diesen Worten enden die Worte dieses Hilfeschreis. Ich kannte die Secret Chiefs 3 übrigens auch nicht. Das hat sich geändert. Dank MySpace natürlich. Jetzt gibt es nach zwei grösseren Anläufen also endlich die erste Europa-Tour. Mit dabei: ein Koffer voller Empfehlungen. Der Gitarrist und Multiinstrumentalist Trey Spruance beispielsweise komponierte bei der Faith No More-Platte »King For A Day… Fool For A Lifetime« die Gitarrenparts, ist Gründungsmitglied von Mr. Bungle und hat bei diversen John Zorn-Projekten (Cobra, Masada, etc.) sowie bei Melt Banana, Otto von Schirach, Eyvind Kang und Asva seine Finger mit im Spiel gehabt. Außerdem betreibt er das Label Web of Mimicry, das sich neben Mike Pattons-Label Ipecac zu einem Hort schick-schräger Musik gemausert hat. Weitere Mitglieder der Secret Chiefs sind u.a. Ches Smith (Xiu Xiu, Marc Ribot’s Ceramic Dog), Shahzad Ismaili (Tom Waits, Graham Haynes, Laurie Anderson) und Timb Harris (Estradasphere). Die Musik der Secret Chiefs 3 ist ein Mix aus Surf, türkischem 70er-Psychedelic-Rock, nahöstlicher und indischer Folklore, Elektronika, Easy Listening, Filmmusik à la Ennio Morricone und Death Metal/Grindcore/Avantgarde-Jazz.

  • email this
  • share this on facebook
  • tweet this

4 Antworten auf Secret Chiefs 3

  1. Oli sagt:

    Hey Gregor,

    übrigens halt ich meine Hand dafür ins Feuer, dass es
    alles andere als ein “Standard”-Abend wird.
    Kannst ja, wenn du den Nerv haben solltest,
    mal z.B. auf Youtube oder Last.fm
    dir die Kommentare anschauen, wie die Leute,
    die bei denen auf dem Konzert waren, hinterher
    schwärmen. Hab ich auch schon aus erster
    Hand von Leuten gehört, die ne Riesen-Platten-
    sammlung (>3000 LPs) haben, also ausgewiesene
    Musikspezis sind. Und die meisten davon meinen,
    dass ein Chiefs-Konzert mindestens unter den Top5
    aller je selbst gesehenen/gehörten Konzerte rangiert.

    Wenn das mal keine Ansage ist!

    Gruß,
    Oli

  2. Anonymous sagt:

    Och, hätte ich davon nur früher erfahren… :(

  3. Anonymous sagt:

    mist, gerade erst gelesen (:

  4. Hoerman sagt:

    Och nee…

    voll verpasst und das ganze auch noch im Nachtleben, 15 km von zu Hause entfernt :(

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Plattenteller

  • Kate Bush - 50 Words for Snow

    Ohne den angekündigten Dauerfrost wäre dieses Album wohl an mir vorbeigezogen wie der Winter an meinem Herzen. »50 Words for Snow« widmet sich dem - Schnee! Beneidenswert.

  • Gonjasufi - MU.ZZ.LE

    Selten liegen Beklemmung und Heiterkeit so dicht beisammen wie bei Gonjasufi. Zwei Jahre nach »A Sufi & a Killer« nun endlich das nächste Lebenszeichen des Ausnahmemusikers.

  • Peaking Lights - 936

    Matt produziert, trippig und im Gemüt Laid Back. Besonders schön: die sonnenheiße Wah-Wah-Stimmung.

  • The Miserable Rich - Miss You In The Days

    Die sträflich Unterschätzten aber sicherlich nie Gescheiterten. Nach zwei großartigen Alben nun Album Nummer 3: Miss You In The Days.

  • David Lynch - Crazy Clown Time

    Lynch-Musik funktioniert erstaunlicherweise über die Stimme: »David Lynch flüstert, singt, spricht, verzerrt seine Stimme elektronisch, nutzt Hall und Verfremdungseffekte« (ByteFM).

Veranstaltungstipps Rhein-Main

  • Battant - Sa, 11.2.12 - 21:00 Uhr
    Hafen 2 - Ich behaupte mal ganz frech: Battant sind nach wie vor ein Geheimtipp. Chloe Raunet, der weibliche Part der Gruppe, singt, während sich die männlichen Bandmitglieder an Gitarre und Synthesizern austoben. Der Sound changiert zwischen Lo-Fi-Rock und elektronischer Musik - und das mit einer Leichtigkeit, die Eindruck macht. I Love it.