Juni 2009

Cinco

Buenos Aires based Cinco are a multidisciplinary design studio creating visual expressions combining film making, photography, art direction and graphic design.

by CINCO
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Moonshake Party – Voodoo Rhythm Weekend

Die Wahrheit zuerst: Voodoo Rhythm lebt! Nach mehreren Gesprächen mit der SUISA, der Schweizerischen Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke, konnte eine Lösung für alle Beteiligten gefunden werden. Zur Erinnerung: Im Januar 2009 flatterte eine Rechnung von rund 42.000 CHF ins Hauptquartier des besten Plattenlabels der Welt und brachte das Berner Oberland zum Beben. Die Buchführung im Beat-Man Way wurde nicht länger geduldet. Es folgten Hilfeschreie und Spendenaufrufe. Mit Erfolg. Dank der zahlreichen Eingänge, der unglaublichen Loyalität seitens Fans, Presse und anderer Medien, den zahlreichen Benefiz-Veranstaltungen und dem Entgegenkommen der SUISA gab es gestern folgende Meldung: »WE SAVED VOODOO RHYTHM!«. Gefeiert wird das passenderweise im Bett, denn da findet im Rahmen der »Moonshake Party-Reihe« heute und morgen das Voodoo Rhythm Weekend statt, der ultimative 60s Garage Trash’N’Roll Freak Out! Den Anfang macht heute der Reverend persönlich. Davor, dazwischen und danach legen die DJs Konrad, Men from O.R.G.E.L & Black Cat auf.

Show I um 22 Uhr: The Monsters (The Monsters bei MySpace)
Die wahrhaft monstermäßige Garage-Trash-Rock’n’Roll- bzw. Horrorbilly-Truppe um den allseits bekannten und beliebten Reverend Beat-Man aus dem Heidiland ist die beste Garage-Band des europäischen Kontinents! Auch nach über zwanzigjährigem Bestehen garantiert ihr musikalisches Sperrfeuer aus wildem Rockabilly, Psychobilly, 60’s-Garage-Rock’n’Roll und Punkrock der 70er-Jahre jedes Mal aufs Neue einen wilden, monstermäßigen Rock’n’Roll-Abend!

Show II um 1 Uhr: The Gravemen
Im Anschluss an das erste The-Monsters-Konzert am Freitag gibt es ein Wiedersehen mit Branded-Frontmann Lee Tea, der heute mit seiner neuen 2-Mann-Garage-Rockabilly-Band auftreten wird. Der thematische Horroreinschlag der Gravemen erinnert an den legendären Screaming Lord Sutch.

Moonshake Party Voodoo Rhythm Weekend Part I & II · 26.06 + 27.06.09 jeweils ab 21 Uhr · Das Bett · Klappergasse 16 · Frankfurt

Hafen 2 Open Air

Demnächst steigt das erste Hafen 2 Open Air in Offenbach. Umso besser, da das Wetter Gutes plant. Nicht weniger als 15 Bands aus aller Welt und neun DJs haben ihr Kommen bereits zugesagt und sorgen für ein dickes und vor allem abwechslungsreiches Line-Up. Neben Headlinern wie Windmill, Jackie-O Motherfucker und Benni Hemm Hemm gibt es viel Unbekanntes zu entdecken. Live-Konzert neben DJ-Programm, Fressbude und Hafenkran. Ein buntes Kultur-Potpourri, das hoffentlich genug Zuspruch findet. Und sind wir mal ehrlich: Man muss nicht nach Ferropolis reisen, um vor atemberaubender Kulisse den Sonnenuntergang zu genießen. Das Hafen 2-Ambiente ist nämlich unschlagbar, zumindest gibt es in der Gegend wenig Vergleichbares. Hier eine kleine Auswahl teilnehmender Bands:

Benni Hemm Hemm (Island) Hierzulande veröffentlicht das Morr Music-Sublabel Sound of Handshake die kleinen, orchestralen Meisterwerke der Bigband, die in ihren komplexen Kompositionen die Klänge der Welt vereinen: von Balkan-Folk bis hin zu Country- und Northern Soul-Einflüssen. Nirgendwo besser als vor Hafenkulissen. (listen Benni Hemm Hemm at MySpace)

Windmill (UK) Matthew Thomas Dillon ist der Kopf dieser Band, die spätestens mit ihrer Herbst-Tour in Deutschland für Furore sorgen wird. Dillon gehört zu den besten Singer-Songwritern des Königreichs und ist dennoch nicht vergleichbar. Seine Musik ist ein aufregendes Destillat aus US-Indie, 70er-Jahre-Schwermut und verdrehtem Folk-Pop. Mercury Rev werden hier gerne als Vergleich genannt. Zum Hafen 2 Open Air kommt Dillon mit kompletter Band. (listen Windmill at MySpace)

Jackie-O Motherfucker (USA) wurde 1994 von Tom Greenwood und Nester Bucket als Projekt gegründet, das Tape Collagen, freie Improvisation und Folk-Songstrukturen erforschen wollte. Beide haben ihre Wurzeln in der amerikanischen D.I.Y.-Szene der 1980er. Bucket verließ die Band irgendwann und Greenwood machte als Kollektiv mit im Laufe der Zeit über 40 verschiedenen Mitgliedern weiter. Jackie-O Motherfucker zeichnen sich durch eine Bandbreite an Subgenres aus. Inklusive verschiedener Folk-Musiken der Welt, Space Rock und Free Jazz. (listen Jackie-O Motherfucker at www.myspace.com/jomf)

Misses Next Match (Hamburg) Die spaßige Seite Hamburgs. Im Umfeld von Knarf Rellöm, DJ Pattex, Der Tante Renate. Misses Next Match sind auf Tour. Gleichlautender Titel ihrer im Mai erschienenen Platte: »Ob Festzelt oder Großraumdisco«. Dancing! Dancing! (listen to Misses Next Match at MySpace)

The Arrrghhs! (Frankfurt) Christina und Tina sind aus Frankfurt. Sie spielten zuerst bei Ida Red, dann bei Good Heart Boutique, dann bei den Dead City Dolls; jetzt sind sie The Arrrghhs! Christina spielt Bass und Orgel, Tina spielt Gitarre und Schlagzeug; beide singen. Das ganze klingt wie Garage-Trash, soll aber Techno sein. (listen The Arrrghhs! at MySpace)

Preslisa (Frankfurt) The Queen Of King, so wird Preslisa auch gerne genannt. Und sie ist nicht nur die Königin des Kings, sondern auch die Königin ihrer Ukulele. Mit ihr spielt sie nicht nur die Hits des King of Rock’n’Roll, die Song-Perlen seiner Elvisfilme hat sie auch für uns (wieder)entdeckt. (Preslisa – The Queen of King)

Die Tickets kosten im Vorverkauf 17, an der Tageskasse 19 Euro. Das sind schlappe 80 Cent pro Act. Alle Informationen zum Festival gibt’s hier: www.myspace.com/hafen2openairfestival

Samstag, 27. Juni 2009 · 1. Hafen 2 Open Air Festival · ab 15 Uhr · HAFEN 2 · Wiese am Hafenbecken · Offenbach am Main

Just Dance

Das nächste große Dingchor, der. »Just Dance« by/von PS22 und im Original by Lady Gaga. This is amazing! Behauptet zumindest jeder zweite Kommentar. amazing………………..
this is… Alle 1.448 Kommentare anzeigen
such a big voice on such a little girl!

they did an amazing job! Möchtest du einen Kommentar abgeben?

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Dr Boondigga & The Big BW

»Based on a True Story« gehört vielleicht zu den wichtigsten Alben dieses Jahrzehnts. Eine Offenbarung, die lange bei mir nachgewirkt hat und bis heute locker jede andere Platte vom Teller schupst. Kurzum: ein Klassiker. 2005 war das. Im Juli 09 erscheint nun endlich das zweite Studioalbum des neuseeländischen Septetts Fat Freddy’s Drop. »Dr. Boondigga & The Big BW« heißt der Longplayer. Die ersten Songs davon gibt es auf FatSpace zu hören. Freuen darf man sich auch auf Fatfreddysdrop.tv, dem eigenen Videoportal der Band. Ist zwar noch eine Baustelle, bin aber mal gespannt, ob das Schule macht. Und für Leute mit Rillenfieber: Das Artwork des Vinyls ist spektakulär. Pflichtkauf sowieso.

From the underground to the higher-ground, Fat Freddy’s Drop is the South Pacific soul monster doing it for the love of music, and food!

Go your own road

Erik Johansson, 23-jähriger Informatikstudent aus Schweden, treibt’s ziemlich wild in seiner Toolbox. Lasso, Abwedler und Zauberstab beherrscht er, keine Frage. Gerade wenn es um die eindeutige Verfremdung der Realität geht, wird Photoshop oft schnell zur Gefahr, da peinlich, platt oder verkitscht. »Gå din egen väg« (»Go your own road«) hat mich allerdings sofort gepackt. Der Rest seiner Arbeit ist so lala.

by Erik Johansson
»Gå din egen väg« by Erik Johansson

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