August 2009

Im E-Mail triffst du mich

Das hier ist aua, ganz großes Kopfschmerzkino. »Surfen Multimedia« in der nationalen Vorentscheidung für den Liederwettbewerb der Eurovision 1996. »Mit Maus und Klick«. Eignet sich prima als Waffe, beispielsweise im Kampf gegen Geiselnehmer. Der Clip endet mit dem Kommentar: »hübsche Katzen, ne?«. Die 90er waren irgendwie ganz schön 80er. Zu krass zum einbetten, deshalb hier nur der Link:

Eurocats – Surfen Multimedia

»Komm sei ein User, geh online, im E-Mail triffst du mich.« Schwachsinn. Schwachsinn. Schwaaaaachsinn. Aber: top aktuell!

Fruit Gushers

Fruit Gushers presents children’s show KinderKreis and some crazy happy dancers. How do the gushers make you feel? Gushers make me go crazy with happiness! Fruit Gushers are Super Toll! Ich gehe noch eine Stufe weiter: wow!!!


Jetzt bin ich aber kaputt von all‘ dem Spaß.

Songs about other musicians

Bei den Wombats ist das beste Antidepressiva Musik von Joy Division. Dazu getanzt, und die Laune ist wieder happy. CSS gehen mit Death from Above ins Bett (Musik zum Sex ist weit verbreitet), der Sänger der Teenagers würde gerne Starlett Johansson heiraten, Phoenix sehen in Franz Liszt den ersten großen Rockstar der Musikgeschichte und Oma-Hans-Sänger Jens Rachut bedankt sich auf der letzten 7-Inch der Bandgeschichte bei seinem Label und – den Wipers. Lässt man Primal Screams‘ »Some Velvet Morning« und Lemonheads‘ »Dirty Robot« featuring Kate Moss als netten Versuch von ihr durchgehen, das Mikro selbst mal in die Hand zu nehmen, geht der Hushpuppies-Song ebenfalls an die Adresse einer Musikerin – und an John Lennons‘ Rolls Royce (Moss singt übrigens ähnlich schräg wie Nico). Musiker, die über andere Musiker singen. Hier eine Auswahl (weitere Songbeispiele gerne in die Kommentare packen).

Sendung vom 27.08.2009 · Thema: Musiker singen über Musiker · 19-20 Uhr · Radio X · zum Livestream
01. The Wombats – Let’s dance to Joy Division (14th Floor Records)
02. CSS – Let’s make love and listen to Death From Above (Sub Pop)
03. Let’s Wrestle – I wish I was in Hüsker Dü (Marquis Cha Cha)
04. Hushpuppies – Bad taste and gold on the doors (Faith Recordings)
05. Phoenix – Lisztomania (V2 Records)
06. The Teenagers – Starlett Johansson (Merok Records)
07. Bag Raiders – Daft Punk is playing on my Nintendo (bagraiders.com)
08. The Magentic Fields – When my boy walks down the street (Domino)
09. Flight of the Conchords – Bowie (Sub Pop)
10. Oma Hans – Danke, Wipers (Schiffen)
11. Die Goldenen Zitronen – Von den Dämonen des Wesley Willis (Buback)
12. Vincent Delerm – Veruca Salt et Frank Black (Tôt Ou Tard)
13. LCD Soundsystem – Daft Punk is playing at my house (DFA)

Nicht in die Sendung geschafft:
14. David Gilmour Girls – Crimson as murder (Relish Records)
15. Tocotronic – Die Sache mit der Team Dresch Platte (L’Age D’Or)
16. Dosh – Pink Floyd Cowboy Song (Anticon)
17. The Libertines – What Katie did (Rough Trade Records)
18. Television Personalities – You, me and Lou Reed (Wipe Out)
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Glennz

Back in town und somit auch back on blog. California bereist. Einmal runter und wieder hoch. Vorurteile abgelegt und sich selbst der Kraft der Illusion überstellt. Mojave, Yosemite, Pacific – Urlaub ist sooooo schön. Merde!

Glennz auf dem Behance Network. Immerhin Platz 1 most viewed (all time), eigentlich aber T-Shirt: Glennz-Tees. Jedes neue Motiv ein echter Grinser.


Glennz – Secret Habit


Glennz – Organized Food Fight