Januar 2013

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NODE13 – Forum for Digital Arts Vom 11.-17. Februar findet die dritte Ausgabe von NODE13 – Forum for Digital Arts im Frankfurter Kunstverein statt. NODE13 bringt erneut die internationale Szene der Creative Coder aus Bereichen wie interaktive Medien, Animation, Video, Musik, Architektur und Design nach Frankfurt.

Das NODE Forum for Digital Arts und das LICHTER Filmfest Frankfurt International laden zum Abschluss des einwöchigen Forums zur großen Closing Party ein. Das Line-Up verspricht eine Nacht der elektronischen Extraklasse zu werden:„„ A Guy Called Gerald (Laboratory Instinct, Bosconi, K7, Berlin) live, Oscar Burnside (Laboratory Instinct, Berlin) live, Jacob Korn (Uncanny Valley, Dresden) live und Krystyna (DJ, Frankfurt). Die Visuals kommen von Lasal (Berlin), Desaxismundi (London), Clone (Nantes) und LWZ & Woei (Wien).

A Guy Called Gerald (Laboratory Instinct, Bosconi, K7, Berlin)
Als Ikone der Tanzmusik steht der in Berlin lebende Brite A Guy Called Gerald für Innovation und konsequente Verweigerung, Kompromisse einzugehen. Mit seinem »88 classic Voodoo Ray« und »Pacific State« (als Teil von 808 State) trug A Guy Called Gerald maßgeblich zu Europas Acid House Bewegung bei und legte den Grundstein für Jungle und Drum’n’Bass. Neun Alben und 25 Jahre später ist er immer noch ganz weit vorne und trägt seinen »True School«-Style in die Welt.

Oscar Burnside (Laboratory Instinct, Berlin)
Der junge polnische Künstler Oscar Burnside ist ein Ausnahmetalent. Mit zehn hat er begonnen aufzulegen und bereits im Alter von dreizehn Jahren veröffentlichte er seinen ersten Remix »System Collapse« auf dem italienischen Label NuZone Tools. In der Vergangenheit erschienen Tracks von ihm unter anderem auf den polnischen Labels Dirty Stuff Records, Dice Rec, dem argentinischen Label Shufflemood und dem italienischem Label Frequenza. Mittlerweile lebt Oscar Burnside in Berlin und arbeitet eng mit A Guy Called Gerald und weiteren Künstlern des Labels Laboratory Instinct zusammen.

Jacob Korn (Uncanny Valley, Dresden)
Erst kürzlich wurde Jacobs Debütalbum »You and Me« (Uncanny Valley 2012) von den Groove-Lesern unter die Top 5 Alben 2012 gewählt. Neben seiner eigentlichen Arbeit an der Schnittstelle von Audio, Visuals und Tanz produziert Jacob Korn seit einer gefühlten Ewigkeit elektronische Musik. Nach Releases auf Labels wie Running Back, Skylax oder Permanent Vacation und eben Uncanny Valley gehört er heute zur House-Speerspitze und ist mit seinem Live-Set gefragter denn je.

Samstag 16.02.2013 / Ort: Hafen 2, Offenbach / Beginn: 22:00 Uhr

Harte Zeiten für Abzocker und Abmahnanwälte

Gute Nachrichten: Die Bundesregierung hat sich auf ein Gesetz geeinigt, das uns vor Massenabmahnungen bei Urheberrechtsverletzungen schützen soll. Anwälte dürfen zukünftig privaten Internetnutzern, die zum ersten Mal eine Urheberrechtsverletzung begehen, für die Abmahnung maximal eine Gebühr in Höhe von 155,30 Euro in Rechnung stellen. Zudem muss in der Abmahnung detailliert aufgelistet sein, wie der konkrete Internetanschluss ermittelt worden sei. Hoffentlich ist das das Ende dieses Randberufs.

»Harte Zeiten für Abzocker und Abmahnanwälte« von Daniela Kuhr (Süddeutsche.de vom 29. Januar 2013 Kein Link mehr wg. LSR – Edit Roland)

Warum in Deutschland die meisten Musikvideos gesperrt sind

»Zitat mit Link zu Opendatacity (entfernt wg LSR – Edit Roland)« Herrlich, allein der Klang dieser Worte! Das ist mal eine Headline! Und ja, es ist wohl so. Hinter all diesen Streitigkeiten steckt ein System, das man nicht verstehen will und jauchzt nach einer Lösung. Derweil: die GEMA – immer tiefer drin im Schlamassel.

»Warum in Deutschland die meisten Musikvideos gesperrt sind« von Jannis Brühl (Süddeutsche.de vom 28. Januar 2013 – Link entfernt wg. LSR – Edit Roland)