Das Ende der Krise der Musikwirtschaft

Logisch aufgebaut mit ausgereifter Schlussfolgerung: »Akzeptiert man das jetzige, mehrheitliche Nutzerverhalten im Netz als Realität und versucht ein Angebot zu machen, dann führt kein Weg an einer Form der Flatrate vorbei«. Das Ende der Krise der Musikwirtschaft von Tim Renner. Sehr guter Artikel.

Laut einer von der Industrie in Auftrag gegebener GfK Studie gibt es in Deutschland 14.3 Millionen Musikkäufer. Das sind 17.4 % der Bevölkerung und diese geben im Schnitt mehr als 9 Euro pro Monat für CDs und Downloads aus. Würde man den 31.8 Millionen Kunden der ISPs eine Musikflatrate anbieten, die in bester Datenqualität für 9.99 Euro im Monat legal alle verfügbare Musik zum Download vorhält, sobald sie ans Radio und zu Journalisten gelangt und prozentual der gleiche Anteil an Musiknutzern diese annehmen, entstünde ein Umsatz der jährlich über 663 Millionen beträgt.

Ob das eine Milchmädchenrechnung ist, wird sich mit Sicherheit noch zeigen.

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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