Digitales Slackertum

Die LICHTER Filmtage sind Geschichte (zumindest ihre 4. Ausgabe). und die Preise vergeben. Der Preis für den besten Kurzfilm geht dieses Jahr mal wieder an Eva Becker, diesmal für ihre Comic-Satire »N Gschichtn«, ein kleines Meisterwerk in Sachen Gesellschaftsbeobachtung. In der Jurybegründung heißt es: »Mit schlafwandlerischer Sicherheit führt uns Eva Becker durch die potentiell unendliche Nebenrealität moderner Kommunikationswege: Da uns auch hohe Netzweckgeschwindigkeiten immer zu Wartenden an virtuellen Haltestellen degradieren werden, führt uns diese humorvolle Filmerzählerin in die herrlichste aller Warteschleifen: Ihr digitales Slacker-Movie ist in keiner anderen Filmform denkbar als in der von ihr meisterhaft beherrschten 2D-Animation.«

n gschichtn

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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