Music Video Awards 2006

Es dürfte sich ja herumgesprochen haben, dass MTV nach allen Regeln der Kunst verkackt hat. Die MTV Music Awards sind Geschichte, abgestiegen in die Untiefen der Bedeutungslosigkeit. Das schafft Platz für neue Preise, die antville Music Video Awards 2006 beispielsweise. Folgende Kategorien sind benannt: »most fun«, »best new director«, »best low budget«, »worst video« und »breakthrough video«. Das Reglement steht ab sofort zur Diskussion. Die Awards gab’s letztes Jahr auch schon, sah damals so aus. Und als Vorgeschmack auf die bevorstehenden Ereignisse hier noch meine drei Lieblingsvideos aus der Kategorie »Best Video 2005« (alle Q.Time). Ihr seht an den Votings: Da geht was!

1.9% (2 votes) Animal Collective – Leaf House
2.8% (3 votes) Hifana – Wamono
0.0% (0 votes) Fischerspooner – Never Win

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.

Plattenteller

  • Rokia Traoré - Né So

    Rokia Traoré - Né So Rokia Traoré stammt aus Mali. Ihre Musik ist eine Verbeugung vor den Griots – malische Sänger, die die Tradition der Geschichtenerzähler pflegen und seit Jahrhunderten mündlich weitertragen.

  • Julia Kent - Asperities

    Julia Kent - Asperities Cello-Monotonie und -Melancholie mit viel Drama. Tracktitel wie »Flag of No Country« und »Empty States« sprechen Bände. Antony and the Johnsons und Swans durften bereits von ihrem Können profitieren.

  • Lea Porcelain - Lea Porcelain

    Lea Porcelain EP Das Debüt von Lea Porcelain hat einen ordentlichen Bums. Mehr noch einen Punch. Inspiriert von dunklen Mächten aus den großen Regenstädten dieser Welt.

  • Bersarin Quartett - III

    Bersarin Quartett - III Ambient-Electronica, wie für unsere Zeit gemacht. Als stünde da jemand mit weißer Flagge und schrie: runterkommmen!

  • Sea Moya - Twins

    Sea Moya - Twins Twins ist eine kleine Schatzkiste, zum Mögen, mit Soundteilchen aus aller Herren Länder. Der Computer als Vermittlungsstelle zwischen Psychedelic, Krautrock, Afrobeat und Electronic Funk.

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