Musik mit Pfiff

Herbstanfang – Magenverstimmung. Pfeifen kann da helfen. Ich habe eine Hörtherapie entwickelt, die das Gröbste erst mal von euch hält. Eigentlich eine sichere Sache, wer’s in der ersten Sitzung trotzdem mit Atemnot oder Erstickungsangst zu tun bekommt, sollte die Therapie sofort abbrechen. Alles, was ihr braucht, ist eine Stereoanlage und ein paar passende Vorlagen, in denen gepfiffen wird, nur so entkommt ihr dem Akt der Willkür, so wird der Pfiff zur Medizin. Mit der neu erlangten Energie dann bitte sofort Duschen gehen.

Es folgt eine Liste mit den richtigen Zutaten, Musik mit Pfiff eben, die mehrmals täglich und in loser Reihenfolge zur Anwendung gebracht werden müssen!

Les Robespierres – Joaquim (Buback) · Die Zorros – Final Countdown (Voodoo Rhythm) · A Small Good Thing – El Mariachi Loco (The Leaf Label) · Kanazu Hiroshi – Les Cousins (Automatic Kiss) · Tujiko Noriko – Tokyo Tower (Tomlab) · Tall T & The Touchers – Touching the president (Soul Jazz) · Wolfgang Hartmayer – Every Day [aus: St. Pauli Affairs] (Diggler Records) · Kamerakino – Träume auf Räumen (Gomma) · The Books – There is no there (Tomlab) · Parsley Sound – Ease yourself and glide (Mo Wax) · Quarks – In Sicherheit (Monika Enterprise) · The Satelliters – El Loco De La Sierra (One Million Dollar) · Guns & Roses – Patience · Built To Spill – Broken Chairs (City Slang) · John Lennon – Jealous Guy (Parlophone) · Sebastien Tellier – Trilogie Chien (Record Makers/Virgin) – Beige – The Great Krautrock Swindle (Leaf) · Matmos – California Rhinoplastik (Matador) · Weddding Present – Everyone Thinks He Looks Daft (Reception Records) · Goldfrapp – Lovely head (Mute) · Fugazi – The Kill (Dischord) · Air – Universal Traveler (Labels)

(»Musik mit Pfiff« lief am 13.03. & 28.02.2002 auf Radio X/Radio Rüsselsheim)

Related posts

Schlagwörter:

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.

Plattenteller

  • Rokia Traoré - Né So

    Rokia Traoré - Né So Rokia Traoré stammt aus Mali. Ihre Musik ist eine Verbeugung vor den Griots – malische Sänger, die die Tradition der Geschichtenerzähler pflegen und seit Jahrhunderten mündlich weitertragen.

  • Julia Kent - Asperities

    Julia Kent - Asperities Cello-Monotonie und -Melancholie mit viel Drama. Tracktitel wie »Flag of No Country« und »Empty States« sprechen Bände. Antony and the Johnsons und Swans durften bereits von ihrem Können profitieren.

  • Lea Porcelain - Lea Porcelain

    Lea Porcelain EP Das Debüt von Lea Porcelain hat einen ordentlichen Bums. Mehr noch einen Punch. Inspiriert von dunklen Mächten aus den großen Regenstädten dieser Welt.

  • Bersarin Quartett - III

    Bersarin Quartett - III Ambient-Electronica, wie für unsere Zeit gemacht. Als stünde da jemand mit weißer Flagge und schrie: runterkommmen!

  • Sea Moya - Twins

    Sea Moya - Twins Twins ist eine kleine Schatzkiste, zum Mögen, mit Soundteilchen aus aller Herren Länder. Der Computer als Vermittlungsstelle zwischen Psychedelic, Krautrock, Afrobeat und Electronic Funk.

Veranstaltungstipps Rhein-Main