Radio-Aktivität auf ByteFM

Wie entwickele ich möglichst effizient aus einer Idee ein Mixtape? Antwort: gar nicht! Sieben Stunden Powermixtaping waren nötig (vom ersten Schlagwort bis zum fertigen Ordner), am Stück und ohne großen Zeitverlust, um für unser moderiertes (in unserem Fall unmoderiert) Lieblingsinternetradio ein monothematisches Musikerlebnis zu entwickeln, das heute Abend zwischen 23-24 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung Blog&Roll stellt regelmäßig Blogs vor, die gefallen. In ihrem Online-Magazin könnt ihr außerdem Dinge über uns erfahren, die ihr womöglich noch nicht wusstet (und eigentlich auch nicht wissen müsst).

Spaß hat’s gemacht. Vor allem, mal wieder im Duett (Ron+Greg) leidenschaftlich über Musik zu schwadronieren. Ein Thema, das schon lange im Raum steht und aus unserer Sicht sogar noch nicht besonders ausführlich bearbeitet wurde (die Experten von ByteFM lachen sich jetzt bestimmt ins Fäustchen) : »Songs About Radio«. Naheliegend, der Sache mal nachzugehen. Schließlich ist und bleibt es ein großes Banderlebnis, wenn man auf dem Highway den Baggersee ansteuert und sich im Radio hört, so mit Rotlicht und in Echtzeit. Warum also nicht einen Song drüber schreiben? Nicht wenige haben das getan. Unsere Playlist auf last.fm gibt da einen kleinen Vorgeschmack. »Stay tuned«, wie der gute, alte Robert Wyatt zu sagen pflegt.

Musikschreibe als heterogene Zone: Während sich auf der einen Seite die herkömmlichen Druckmedien und die darin beheimateten Redaktionen schwer tun, mit dem Tempo der digitalen Zeiten Schritt zu halten, pilzen andererseits allerorten Musikblogs aus dem Boden und haben längst eine neue Form der Musikkritik erschaffen. In einer Art multimedialen Fortführung von Fanzine-Freiheit und mit der potentiellen Macht einer massenhaften Verbreitung melden sich immer mehr Menschen zu Wort, die etwas zu Musik zu sagen haben oder ihre Begeisterung für Musik mit anderen teilen wollen.

Genau so sehen wir das auch.

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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