Free! Music! Week Montag: The Ghost of 3.13

Da dachte ich, sollten wir dann doch nicht fehlen:

#37cc – eine Woche freie Musik

Sieben Tage, sieben Nächte, sieben Bands – 37cc, so lautet das Motto der ersten Free! Music! Week vom 8.3.2010 bis zum 14.3.2010. Das Konzept ist simpel: Jeder, der daran teilnehmen möchte, präsentiert jeden Tag eine Band, die ihre Musik unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Damit auch der Rest der Welt etwas davon mitbekommt, werden die Beitäge per Twitter und identi.ca mit dem Hashtag #37cc verbreitet und zusätzlich per Trackback oder Pingback auf musik.klarmachen-zum-aendern.de eingetragen.

Leichte Irritation löst bei mir zwar der Begriff „Band“ aus, da hätte man meines Erachtens lieber Projekt o. ä. wählen können / sollen, weil das mir zu einschränkend klingt, aber egal, wollen wir mal nicht so sein – und uns auch nicht dran halten.

OK, also wird jetzt eine Woche die Machtdose damit gefüllt. Let’s start with:

The Ghost of 3.13

Laut Myspace-Seite stammt der Künstler aus Rumänien. Er veröffentlicht auf Sociopath-Recordings, einem Netlabel in Taiwan, das meistenteils Breakcore herausbringt.

(Mit diesen internationalen Kollaborationen übrigens haben wir schon mal einen der Aspekte, die ich an Netaudio so fabelhaft finde.)

Mit dem Genre kann ich selbst jetzt eher weniger was anfangen, jedoch gibt es bei Sociopath häufiger Veröffentlichungen, bei denen der reine Krach irgendwie mit Melodie in Verbindung gebracht wird. Wie eben bei the Ghost of 3.13, Drum & Bass, hier wird ordentlich gescheppert, aber im Zuge seiner bisher vier veröffentlichten Alben kommt auch die Freude am Klingklang immer deutlicher zum Tragen.

Hier sind die 4 Alben, jeweils mit Beispieltrack (aufs Cover klicken um auf die Releaseseite zum Albumdownload zu kommen):

Und zum Schluss kurz Werbung in eigener Sache: wenn Ihr an freier Musik interessiert seid, könnt Ihr Euch auch unseren monatlichen Podcast antun, in dem ich unsere Entdeckungen aus den letzten Wochen davor vorstelle, der letzte von diesem Monat, u. a. auch mit Ghost of 3.13.

Related posts

Schlagwörter: , ,

  • email this
  • share this on facebook
  • tweet this

Eine Antwort auf Free! Music! Week Montag: The Ghost of 3.13

  1. Daniel sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis! „Freie“ Musik hat in meinen Augen einen großen Vorteil für noch relativ unbekannte Künster. Kostenloser Content verbreitet sich im Internet einfach viel schneller… so kann die Band evt. den großen Sprung auf die Bühnen dieser Welt schaffen, wenn die Musik bei den Fans ankommt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Plattenteller

  • Rokia Traoré - Né So

    Rokia Traoré - Né So Rokia Traoré stammt aus Mali. Ihre Musik ist eine Verbeugung vor den Griots – malische Sänger, die die Tradition der Geschichtenerzähler pflegen und seit Jahrhunderten mündlich weitertragen.

  • Julia Kent - Asperities

    Julia Kent - Asperities Cello-Monotonie und -Melancholie mit viel Drama. Tracktitel wie »Flag of No Country« und »Empty States« sprechen Bände. Antony and the Johnsons und Swans durften bereits von ihrem Können profitieren.

  • Lea Porcelain - Lea Porcelain

    Lea Porcelain EP Das Debüt von Lea Porcelain hat einen ordentlichen Bums. Mehr noch einen Punch. Inspiriert von dunklen Mächten aus den großen Regenstädten dieser Welt.

  • Bersarin Quartett - III

    Bersarin Quartett - III Ambient-Electronica, wie für unsere Zeit gemacht. Als stünde da jemand mit weißer Flagge und schrie: runterkommmen!

  • Sea Moya - Twins

    Sea Moya - Twins Twins ist eine kleine Schatzkiste, zum Mögen, mit Soundteilchen aus aller Herren Länder. Der Computer als Vermittlungsstelle zwischen Psychedelic, Krautrock, Afrobeat und Electronic Funk.

Veranstaltungstipps Rhein-Main