Sendung vom 30.10.2002

Feiner Nieselregen liegt in der Luft und dutzende Grautöne sind die bestimmende Farbe des Himmels. Wenn also im Herbst die Tage kürzer werden, die Natur uns ein ‚Bonjour Tristesse‘ entgegenruft, nicht laut, eher verhalten und in sich gekehrt, dann ist dies die Stunde der Melancholie. Musikalisch umgesetzt und mit Leben erfüllt von unten aufgeführten Künstlern. Manchmal pathetisch, oft zurückgenommen, still und leise — die Sendung gemäß der Jahreszeit. Enjoy.

Maximilian Hecker – Cold wind blowing (Kitty-Yo)
Kristofer Aström – What I came here for (V2)
Tom Liwa – Tal der nackten Männer (Normal Rec.)
Flowerpornoes – Red‘ nicht von Straßen (Moll)
Pale Forest – Tristesse (Voices of Wonder)
Florian Glässing – Dieser Tag ist kein Traum (Normal Rec.)
Anne Clark – The panther (Net Music Zone/Zomba)
Dakota Suite – When I think of myself dead (Glitterhouse)
Windy & Carl – Whisper (Blue Flea)
Spain – Untitled # 1 (Restless Rec.)
Lincoln – Atlanta ga. (Narwhal Rec./Pias)
Codeine – Sea (Sub Pop)
Piano Magic – The season is long (4AD)
Yo La Tengo – Last days of disco (Matador)
Vic Chesnutt – Mysterious tunnel (Pinnacle Music)
The Spinanes – Sugar lick (Sub Pop)
Mark Hollis – Inside looking out (Polydor)

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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