Boesland präsentiert: JESSICA BAILIFF, DREKKA, RIVULETS

Dreimal Wasteland-Musik aus den USA. J.BAILIFF u. RIVULETS stammen aus dem Umfeld der allseits geschätzten Slowpop-Band LOW. Beide haben mit LOW zusammen ihre Alben aufgenommen, RIVULETS erscheint sogar auf dem LOW eigenen Chair Kickers’Music Label, BALIFF veröffentlichte bisher 2 Alben auf dem renommierten Chicagoer KRANKY Label.
Bei beiden meist getragenes Songwriting (oh wunder!), RIVULETS erzeugt Nick Drake ähnliche Stimmungen; BAILIFF lässt dabei ihre E-Gitarre im My Bloody Valentine-Stil erklingen (Stadlhober von GARY ist Fan!). DREKKA hingegen macht splinigen Homerecorder-LoFi-Pop u. erinnert dabei an die frühen SEBADOH als auch an THIS HEAT, CURRENT 93. Dreimal aussergewöhnlich tolle Musik fernab der Hypemaschinerie.

Die Presse schreibt über
J.BAILIFF: „Bailiff merges the best of rock, folkand genuine sonic exploration in both songwriting and arrangements.“ und „Bailiff has succeeded in creating a singular soundworld where frail, intensely personal wordage combines with hurricane sound“.

DREKKA: „It’s an opus of haunting beauty anddisturbing menace, at times folky and lo-fi, at others ambient and industrial but at all times fractured, buzzing and distorted…strongly recommended for those who enjoy Coil and Nurse With Wound as much as FSA and Alastair Galbraith.“

RIVULETS: „Residing in a hazy singer-songwriter spacesome where between Nick Drake and Red House Painters‘ Mark Kozelek…he’scrafted a work of forlorn balladry and fragile-hearted beauty… he makes a wonderfully evocative melancholic sound…that put him on a par with the Tindersticks or Low at their most sorrowfully beautiful.“

Mehr? Siehe auch aktuelle Ausgabe vom Journal Frankfurt o. bluesanct

Na, wenn das mal nicht verlockend klingt… und die ganze Sache wird rund durch DJ „Honda Nights“ Gregor Schubert, der vor, zwischen u. nach dem Konzert schöne Musik vom Plattenteller ertönen lässt.

DO.14.11. JESSICA BAILIFF, DREKKA, RIVULETS (alle USA) im Clubkeller, Textorstr.26 (F-Sachsenhausen) Einlass 20.30  Eintritt € 7,-
 

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.

Plattenteller

  • Rokia Traoré - Né So

    Rokia Traoré - Né So Rokia Traoré stammt aus Mali. Ihre Musik ist eine Verbeugung vor den Griots – malische Sänger, die die Tradition der Geschichtenerzähler pflegen und seit Jahrhunderten mündlich weitertragen.

  • Julia Kent - Asperities

    Julia Kent - Asperities Cello-Monotonie und -Melancholie mit viel Drama. Tracktitel wie »Flag of No Country« und »Empty States« sprechen Bände. Antony and the Johnsons und Swans durften bereits von ihrem Können profitieren.

  • Lea Porcelain - Lea Porcelain

    Lea Porcelain EP Das Debüt von Lea Porcelain hat einen ordentlichen Bums. Mehr noch einen Punch. Inspiriert von dunklen Mächten aus den großen Regenstädten dieser Welt.

  • Bersarin Quartett - III

    Bersarin Quartett - III Ambient-Electronica, wie für unsere Zeit gemacht. Als stünde da jemand mit weißer Flagge und schrie: runterkommmen!

  • Sea Moya - Twins

    Sea Moya - Twins Twins ist eine kleine Schatzkiste, zum Mögen, mit Soundteilchen aus aller Herren Länder. Der Computer als Vermittlungsstelle zwischen Psychedelic, Krautrock, Afrobeat und Electronic Funk.

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