CJ – Handelsblatt

Schönes Beispiel für CJ.


Plakatanzeige der Wirtschaftswoche aus dem Jahr 2002

Im Text ist zu lesen:

Wenn ein Künstler die Werbekampagne des Wirtschaftsmagazins Handelsblatt dergestalt verfremdet, dass neben dem römischen Feldherren Julius Cäsar, dem Kaiser Napoleon und dem einflussreichen Microsoft-Eigentümer, Bill Gates, das Antlitz des größten Gewaltverbrechers der Menschheitsgeschichte, das Adolf Hitlers, hinzugefügt wird, wird einerseits deutlich, wie unverfroren und durchsichtig multinationale Unternehmen (in diesem Fall eine Verlagsgruppe) ihre Konzepte auslegen, andererseits werden die Mechanismen durch Interventionen dieser Art unweigerlich gebrochen.

Natürlich ging es dem Magazin in erster Linie darum, Macht zu demonstrieren. Ihre Inhalte konzentrieren sich im Wesentlichen auf Geld und Wirtschaft, ihre Werbung war jedoch ein offenes Bekenntnis zu Macht und Gewalt. Auf dem großflächig verbreiteten Plakat stand damals zu lesen: »Jede Generation hat ihre Vorbilder«.

Eine Antwort auf CJ – Handelsblatt

  1. hi
    inzwischen wurden streetart Techniken auch schon von einem Bigplayer aufgegriffen
    Eine Doku => http://streetart.blogspot.com/2000/11/superstar.html#__soon__1cm.de/ss
    Bei der Doku fehlt noch das finale Bild, falls doku komplett dann auch per 1cm.de/ss

    Zu meinen #Links: funktionieren!!! -_- Erfunden, nachdem ms meine AT-@ddress kreationen „Beschreibung_slogan…©██████>@Domain.xy“ abgestellt hatte.

    6ruß

Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.