Friede, Freude, Pflastersteine

Der Historiker Ralf Hoffrogge beschäftigt sich anlässlich der verbotenen Blockupy-Proteste in Frankfurt im Dossier mit dem Mythos des linken Gewalttäters, dem Versagen der deutschen Presse- und Medienlandschaft sowie der Sensationsgier vieler Medienmacher: »Mit wenigen löblichen Ausnahmen wurde das absurde und hilflose Schauspiel einer Gewaltdebatte ohne Gewalttäter geführt, es dominiert die Sensationsgier und nicht die Analyse«. Und weiter: »Welche Lehren sollen die Protestierenden daraus ziehen? Offensichtlich kann es in Deutschland nur zwei Sorten von Protest geben: die eine ist gewalttätig, chaotisch und gehört daher verboten, die andere ist friedlich und bunt, erlaubt und gelobt – aber gleichzeitig auch uninteressant«. Über das Versagen der bürgerlichen Medien nach den Blockupy-Protesten (Beitrag vom 24. Mai 2012).

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