The Herbert Pig

Die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen neben Fernsehen und Radio: Fleisch auf den Rost legen. In der Regel viel Schwein bei 1,50 der Lappen. Die Schweinezucht ist ein hartes Geschäft, die Konkurrenz aus dem Ausland groß. Wir konkurrieren nicht nur mit Kontinentaleuropa, auch England liebt und züchtet das beliebte Nutztier. Matthew Herbert, hauptberuflich Musiker und Hanswurst in allen Gassen, drängt es nun ebenfalls als Schweinefleischerzeuger auf den Weltmarkt. Allerdings nicht mit dem Tier selbst, sondern mit der Musik, die es auszulösen imstande ist. Sein nächstes Projekt beschäftigt sich mit der Geburt, Aufzucht, Schlachtung, Zubereitung und dem Verzehr eines Schweins und dessen Klang. Die Lebendigkeit des Lebens in all seinen Facetten. Sein Blog namens The Herbert Pig wird die Arbeit an dem Album begleiten. In einem ersten Eintrag heißt es:

»In 2010 I will release a record entitled „The Pig“. It will be made up entirely of sounds made during the life cycle of a pig. I will be there at its birth, during its life, present at its death and during the butchery process. Its body will then be given to chefs new and old. There will be a feast. It will all be recorded – and then turned in to music.«

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Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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