Expialidocious

Es ist vor allem die Musik, die »Expialidocious« zum besten Video Mash-Up macht, das mir bis dato begegnet ist. Ein echter Hit. Der australische Künstler Pogo nennt seinen Sound »FairytaleDisneyHop«. Ein gutes Genre, dass er sich da verpasst hat. Ich gebe noch eine Brise Wunder, März und meinetwegen Kuddelmuddelmeister Wevie Stonder dazu. Pogo hat in seinem Clip Mary-Poppins-Schnippsel verwendet. In der Dramaturgie tadellos, mit Augenmaß geschnitten, ganz fein gesetzt und stets im Rhythmus gehalten. Barock, kunterbunt und voller Magie. Und dieses positive Lebensgefühl! Von Krise keine Spur. Zumindest hier.


Pogo – Expialidocious

Der Song steht zum Download bereit: »The track is composed of a sine wave bass, custom drum sequences, and sounds recorded from the Disney film Mary Poppins. Download the MP3 here«.

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7 Antworten auf Expialidocious

  1. goncourt sagt:

    Wirklich toll. Ich bin beim Weitersurfen auch noch auf diese „Umwertung aller Werte“ durch einen Filmschnitt gestoßen.

  2. Gregor sagt:

    Super Hinweis. Danke! Der Brat Pack Mash-Up von Lisztomania ist übrigens auch umwerfend, bei dem Lied kein Wunder.

  3. Llama sagt:

    wunderbar!

  4. dirk sagt:

    oh, wie nett!!!
    pauline wird es lieben, die hat die originalplatte zuhause (vomm papa vom flohmarkt ergattert) weil sie seit jahren poppins fan ist: „mit einem löffelchen voll zucker….“

    alles liebe dirk

  5. Clip, Lyrics wie auch Melodie finde ich sehr passend zusammengestellt und eine coole Bezeichnung gewählt. Hatte auch mal so eine Art Komposition auf Youtube gefunden, jedoch aus einer Video Botschaft von Amy Winehouse und Pete Doherty. Fands auch sehr gelungen.

  6. truczinsky sagt:

    link funzt nicht… kann mir jmd per Mail (bernd_peters@hotmail.com) nen richtigen schicken? wär super

  7. truczinsky sagt:

    also für ne free-mp3, mein ich

Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

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