Fünf Fragen zum Urheberrecht

Eins kann man den Piraten nun wirklich nicht vorwerfen: Fahrt in die Debatte um das Urheberrecht gebracht zu haben. Und womöglich war es auch richtig, die so genannten Künstler und Kreativen mal richtig in Fahrt zu bringen, weil es normalerweise ihre Sache nicht ist, dieses Problem beim Namen zu nennen. Realität ist, dass viele Künstler und Kulturschaffende ihren Lebensunterhalt unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht oder nur unzureichend bestreiten können (gerade in der Musikbranche ist die Lage dramatisch). Realität ist auch, dass “das Internet die Menschen in die Lage versetzt hat, digitalisierte Inhalte schneller und günstiger als jemals zuvor zu verbreiten: identisch und nahezu kostenfrei.”, wie Dirk von Gehlen für die Süddeutsche schreibt. Vor diesem Hintergund gibt es eigentlich keine Alternative zu einer grundlegenden Reform des Urheberrechts, alles nur eine Frage der Zeit. “Wie kann der Gesetzgeber ohne demokratiefeindliche, kostenintensive Überwachung die technischen Möglichkeiten so gestalten, dass es einen Ausgleich zwischen den Interessen der Urheber und der Nutzer geben kann?”. Natürlich immer mit dem Ziel vor Augen, dem Künstler zu seinem Recht zu verhelfen und ihm das zu geben, was er verdient.

[Zitat entfernt wg. LSR – Edit Roland]

“Fünf Fragen zum Urheberrecht, die unsere Gesellschaft beantworten muss” von Dirk von Gehlen (Süddeutsche.de – Link entfernt wg. LSR – Edit Roland).

Related posts

Schlagwörter: , , , , ,

  • email this
  • share this on facebook
  • tweet this

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Plattenteller

  • Grandbrothers – Dilation

    Grandbrothers – Dilation Das präparierte Klavier, so alt wie das Klavierspiel selbst, bekommt mit den Grandbrothers die Gnade der späten Präparation. Jetzt hören und morgen wieder!

  • Balthazar – Thin Walls

    Balthazar – Thin Walls Lässigkeit und Eleganz als Motto. Das Indierock-Quintett aus Gent trägt neuerdings sein wachsendes Selbstbewusstsein im Gitarrenkoffer bei sich.

  • Dan Deacon - Gliss Riffer

    Dan Deacon - Gliss Riffer Deacons anarchistisches Selbstverständnis für Millennium-Sounds und der gekonnte Umgang mit Kabelsalat waren stets treue Begleiter des Überfricklers aus Baltimore. "Gliss Riffer" hält das Temperament.

  • Pollyester ‎– City of O.

    Pollyester ‎– City of O.

    Die Stadt des Orion (City of O.), eine von Architekten geschaffene Nachbildung des Sternbilds in der marokkanischen Wüste und Sehnsuchtsort für Polly Lapkovskaya und ihre Band. Hier: ein Tanzparadies.

  • Panda Bear Meets the Grim Reaper

    Bear Meets the Grim Reaper Ein Gefühl von Unsterblichkeit, Spuren des Geistigen, Allmacht, Unfehlbarkeit... Sein fünftes Solo-Album als Panda Bear geizt nicht mit Superlativen.

Veranstaltungstipps Rhein-Main