Torhymne

Die bisher größte Überraschung dieser EM ist ja wohl, dass White Stripes’ Seven Nation Army in den Fankurven der Stadien angekommen ist. Vielleicht ist diese späte Beobachtung auch einfach dem Umstand geschuldet, dass mich Fußball nur alle zwei Jahre interessiert, zumindest war mir das hier neu:

[...]

So wurde der Hauptriff des Liedes erstmals bei einem UEFA-Champions-League-Spiel von Fans des FC Brügge in der Saison 2003/04 gesungen. Nach dem UEFA-Pokal-Spiel des FC Brügge gegen den AS Rom 2006 wurde das Lied auch in der italienischen Liga sehr bekannt. Inzwischen wurde die Melodie von Fans zahlreicher anderer Vereine für ihre Stadiongesänge adaptiert. Auch als Torhymne ist es sehr beliebt. Nach dem Sieg der italienischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde das Lied die Hymne der italienischen Fans. Ebenso unterlegt es den Einmarsch der Nationalmannschaften in die Stadien bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz.

Watch Seven Nation Army on YouTube

  • email this
  • share this on facebook
  • tweet this

2 Antworten auf Torhymne

  1. Ralf G. sagt:

    Da spricht der Mode- und Eventfan. ;)

    Das Liedchen ist schon seit ein paar Jahren in den Stadien zu Hause, aber meistens in irgendeiner schrecklichen Kirmes-Prolo-Techno-Cover-Version. Umso erfreulicher, dass in den EM-Stadien tatsächlich das Original gespielt wird.

  2. gms sagt:

    Und jetzt der Chartseinstieg. In der Pressemeldung heißt es:

    »Pünktlich zum Halbfinale gegen die Türkei nimmt „Seven Nation Army“ als rein digitale Veröffentlichung nun Kurs auf die TOP 10 der deutschen Hitparade und lässt die offiziellen Songs von Christina Stürmer und Enrique Iglesias hinter sich. Kein Wunder, denn zur Zeit dürfte „Seven Nation Army“ die meist gesungene Hymne der Republik sein.«

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Plattenteller

  • Kate Bush - 50 Words for Snow

    Ohne den angekündigten Dauerfrost wäre dieses Album wohl an mir vorbeigezogen wie der Winter an meinem Herzen. »50 Words for Snow« widmet sich dem - Schnee! Beneidenswert.

  • Gonjasufi - MU.ZZ.LE

    Selten liegen Beklemmung und Heiterkeit so dicht beisammen wie bei Gonjasufi. Zwei Jahre nach »A Sufi & a Killer« nun endlich das nächste Lebenszeichen des Ausnahmemusikers.

  • Peaking Lights - 936

    Matt produziert, trippig und im Gemüt Laid Back. Besonders schön: die sonnenheiße Wah-Wah-Stimmung.

  • The Miserable Rich - Miss You In The Days

    Die sträflich Unterschätzten aber sicherlich nie Gescheiterten. Nach zwei großartigen Alben nun Album Nummer 3: Miss You In The Days.

  • David Lynch - Crazy Clown Time

    Lynch-Musik funktioniert erstaunlicherweise über die Stimme: »David Lynch flüstert, singt, spricht, verzerrt seine Stimme elektronisch, nutzt Hall und Verfremdungseffekte« (ByteFM).

Veranstaltungstipps Rhein-Main

  • Battant - Sa, 11.2.12 - 21:00 Uhr
    Hafen 2 - Ich behaupte mal ganz frech: Battant sind nach wie vor ein Geheimtipp. Chloe Raunet, der weibliche Part der Gruppe, singt, während sich die männlichen Bandmitglieder an Gitarre und Synthesizern austoben. Der Sound changiert zwischen Lo-Fi-Rock und elektronischer Musik - und das mit einer Leichtigkeit, die Eindruck macht. I Love it.