Live Nirvana

Wenn es eines Beweises bedurft hätte, das diese Band kaum noch ein Geheimnis hat: Die Geschichte von Nirvana, Tag für Tag nacherzählt.

3 Antworten auf Live Nirvana

  1. peter sagt:

    Informative Seite, meine beiden Nirvana Termine musste ich natürlich sofort nachschlagen:

    24.8.91: Monsters of Spex in Köln, ich bin absolut begeistert von Nirvana und schwer genervt von den davor spielenden „Rausch“, die ihr überflüssiges Set über eine Stunde auswalzen (vgl. hierzu die Webseite). Schon damals habe ich es als bodenlose Frechheit empfunden, dass Nirvana ursprünglich für 3 Uhr nachmittags gescheduled waren.

    12. 11.91: ich stehe mit hängendem Kopf vor der ausverkauften Batschkapp weil völlig an mir vorbeigegangen ist, dass Nirvana inzwischen auf MTV läuft.

  2. gregor sagt:

    Wie kommt es. dass DEINE Erinnerung MEINER Erinnerung so nahe ist, ohne dass sie einander schneiden?

    24.8.91. Bin von dem breiten Freizeitangebot der Mainvorlandbetreiber in Köln schwer begeistert. Einer Fährfahrt auf dem Rhein für kleines Geld kann ich dann doch nicht widerstehen – bekifft versteht sich. Eine große Attraktion, die sich keiner entgehen lassen sollte, es sei den, zehn Meter weiter spielen die noch größeren Nirvana ihr „Rock around three o’clock“ Set bei brütender Hitze. Für etwa acht Akkordschläge hat’s dann aber doch noch gerreicht, um später mal sagen zu können, ich habe sie gesehen.

    12.11.91 Ich stand ebenfalls VOR der Batschkapp. Warum auch sollte man mich mit gefälschten Karten rein lasssen, wenn a) meine armselige Farbkopie einem Aquarell ähnelt und b) die Batschkapp an diesem Abend ungefähr 2.000 weitere Deppen nach Hause geschickt hat, an denen vorbeigegangen ist, dass Nirvana inzwischen auf MTV laufen?

  3. peter sagt:

    Gregor, jetzt wo ich’s lese glaube ich, dass wir uns diese Geschichten mindestens fünf mal jeweils im Zweijahresabstand gegenseitig erzählt und danach wieder vergessen haben.

    Die „Mainvorlandbetreiber in Köln“ haben tatsächlich einiges zu bieten, erwähnenswert wären noch die Gondelfahrt über den Rhein (und das Freigelände des FKK-Bads an der Zoobrücke) und die Seilbahn am Ufer entlang.

Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.

Plattenteller

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    Rokia Traoré - Né So Rokia Traoré stammt aus Mali. Ihre Musik ist eine Verbeugung vor den Griots – malische Sänger, die die Tradition der Geschichtenerzähler pflegen und seit Jahrhunderten mündlich weitertragen.

  • Julia Kent - Asperities

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    Lea Porcelain EP Das Debüt von Lea Porcelain hat einen ordentlichen Bums. Mehr noch einen Punch. Inspiriert von dunklen Mächten aus den großen Regenstädten dieser Welt.

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    Sea Moya - Twins Twins ist eine kleine Schatzkiste, zum Mögen, mit Soundteilchen aus aller Herren Länder. Der Computer als Vermittlungsstelle zwischen Psychedelic, Krautrock, Afrobeat und Electronic Funk.

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