Korean Pop and Lock

David »Elswhere« Bernal Der gemeine Frankfurter weiß es: Der Koreaner kommt, und zwar noch im Oktober. Ob als Gastland der Buchmesse oder in Form experimenteller Tanzperformance im Mousonturm. Nicht zu vergessen natürlich der Kunstverein, vetreten mit der Ausstellung Paralleles Leben und der Portikus mit der Künstlerin Chung Seoyoung. Der Koreaner, der mir persönlich am meisten am Herzen liegt, wird sich in diesem Oktober sicherlich nicht in Frankfurt blicken lassen. Zum einen ist er eigentlich amerikanischer Staatsbürger und außerdem ist er im Moment so gefragt, dass es scheint, als wollten alle ein Stück von ihm abhaben, ob Volkswagen, Heineken oder 7eleven. Auch hierzulande konnte man seine Skills schon im Werbefernsehen bei Citroen oder dem iPod-Hersteller Apple bewundern. In Persona ist David »Elsewhere« Bernal das erste Mal 2001 über »Kollaboration«, einem koreanischen Talentwettbewerb, in den Medien aufgetaucht und hat dort für Furore gesorgt. Wie so manch einer zu der Behauptung kommt, ich würde ihm da ähnlich sehen, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht, weil ich früher auch gerne rote Pullis getragen habe.

2 Antworten auf Korean Pop and Lock

  1. Charissy sagt:

    Da sollte man sich doch als regionalstolzprojezierender Frankfurter schnellstens ein Koreanisches Woerterbuch zu eigen machen!

  2. Coloured sagt:

    Super Typ!!! Der hat mich echt stark beeindruckt!
    Der frankfurter Dave sowieso.

    also, bin noch mal elsewhere…

Immer auf der Suche nach dem Flow, begeistern Gregor Maria Schubert und Roland Graffé sich für Trends, Widersprüche und Abseitiges in Kunst, Musik und Medien.

Machtdose entdeckt, kultiviert, archiviert, und teilt Glanzlichter der Popkultur und persönliche Vorlieben mit allen anderen Träumern, Liebhabern und Neugierigen.

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