Politik

strengere Quoten für die Quotenregelung!

Gerade erst ist das Thema Quotenregelung zum Wohle deutschsprachiger Interpreten in Funk und Fernsehen neu entbrannt, da setzt Stefan Müller dem leidigen Thema auch schon ein Ende. Sein Artikel »Es geht um Kohle, nicht um Kultur« ist ein beherztes Plädoyer gegen die muffige Regulierungsforderung weltfremder Politiker und ratloser Business People. Den SCHLUSSkommentar gibt’s hier in voller Länge…

Auch noch zum Thema: Frank »Sterne« Spilker schreibt in der Sueddeutschen, dass er für den privaten Gebrauch eigentlich kein Radio braucht, es aber schön fände, wenn man die Musik der Sterne im Radio hoch und runter spielen würde. Schade!
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14 Seiten Radio Gaga

Werbung gab’s hier noch nie. Dass die neue Spex ein mehrseitiges Radio-Special parat hält, ist Anlass genug, den Kauf der September-Ausgabe unbedingt zu empfehlen. In diesem Umfang ist es das Erste, das mir in meinem nicht mehr ganz jungen Leben untergekommen ist. Nur leider geht es zu sehr um’s Falsche. Anstatt den vielen umtriebigen Idealisten, die ihr Scherflein zum Thema Vielfalt in der deutschen Radiolandschaft beitragen, entsprechend Rückenwind zu verschaffen, geht es mal wieder zu sehr um’s leidige Format. Komischerweise müssen TV und Print diesen Teil der Diskussion nur selten über sich ergehen lassen. Wie man dieser Seite entnehmen kann, war ich schon immer Verfechter bildentbehrlicher Radiokultur. Musikfernsehen, das seit Anfang der 90er in seiner Pop-Popularität alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt hat, ging mir komplett am Arsch vorbei. Warum auch sollte man fernsehen? Das Radioangebot ist gut wie selten zuvor – es ist nun an der Zeit, dass die Leute es kapieren.

Music Censorship

Gegen den Willen der Interpreten kommt es in Kriegs- wie in Friedenszeiten immer wieder zur Verbannung zahlreicher Lieder: A selective on-line chronicle of popular music that has been censored, banned, suppressed… trägt die U.S.-Titel zusammen. Die Liste ist groß, die Gechichten dazu auch.

Hayfever

Erfreulich, dass jetzt endlich eines der nettesten Fanzines überhaupt im Netz aktiv ist. Zwar bedauern alle Beteiligten, dass es das Heft in seiner ursprünglichen Form nicht mehr geben wird, d.h. mit Single-Beilage und zum Greifen, Berühren, Anfassen etc., für mich hingegen vereinfacht es die Sache ungemein, da ich einerseits vom elektronischen Leben erfasst bin und andererseits in Ermangelung an guten Gelegenheiten eh nie das Heft in die Finger bekommen habe. Musikalisch liegen das Hayfever und die Machtdose jedenfalls sehr auf einer Wellenlänge. Wann kommt die Hochzeit?

Do you Trust?

Das Trust feiert Jubiläum. Seit 1986 sind 100 Ausgaben veröffentlicht worden. Das Punk- und Hardcore-Magazin hat sich als eines der wenigen Musikmags dieses Landstrichs sein positives Image erhalten und steht nach wie vor für „100% Fanzine“, wie es auf ihrer Seite heißt. Für Leute, die das Ox kennen und schon beim Lesen des Titelblatts Pickel bekommen (in der Tat sind sehr viele Artikel unlesbar), ist und bleibt das Trust die gesunde Alternative. Eigentlich gehöre ich nicht zur Stammleserschaft; das Heft hat sich trotzdem meiner Wahrnehmung nie entziehen können. Ich war ja schließlich auch mal Hardocre. Und: Die Homepage greift die Fanzine-Ästethik der Printfassung prima auf.

Freedom of Selection

Dublab ist ein Internet-Radio, das den ein oder anderen verheißungsvollen Mix durch’s Netz jagt. Schön zusammengestellte Tunes erleichtern die harte Schaffe am Rechner…