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Roland

Machtdose Webradio Dez 05

Machtdose Webradio Dez 05

Hier erst mal wie gewohnt die Playlist:

  1. Muhr (Serein) – All things begin where others end 1:01 mp3
  2. 3 Channels (Flumo) – Mono (5:32) mp3
  3. Alex Valentà­n (Pulsewith) – Waveforms (5:29) mp3
  4. Psychadelik Pedestrian (Toucanmusic) – One five eight (Dave Seagrim remix) mp3
  5. Eloi Brunelle (Epsilonlab) – Bernard (6:22) mp3
  6. Bangguru (iD.EOLOGY) – Time loser (4:23) mp3
  7. Filewile – Spoiz (4:09) mp3
  8. Daghoti (WM recordings) – Storm trooper (waiting to happen) (3:24) mp3
  9. Zabutom (Backtrack) – Rave is dead (2:15) mp3
  10. Defear (Backtrack) – Hiekkalapio (0:56) mp3
  11. Zabutom (Backtrack) – Where do I start (2:34) mp3
  12. Gisela (Candymind)- This is how it goes (Dorothy’s magic bag remix) (3:02) mp3
  13. Motenai & My name is nobody (Zeste) – Kira (3:16) mp3
  14. Neoplan Project (Far From Showbiz) – Grano di sabbia (2:30) – mp3

Außerdem gebe ich in der Sendung den Jakob Nielsen für Arme und mokiere ich mich über die mangelnde Benutzerfreundlichkeit, die ich auf diversen Netlabelseiten angetroffen habe. Die Hauptsünden sind meiner Meinung nach:

  • Es wird keine Streaming-Möglichkeit angeboten

    Ich aber z. B. surfe mich so durchs Musikangebot: Stream-Links sind wie Plattenteller in Plattenläden, zum Nadeldrauflegen und über Tracks hüpfen. Werden keine Stream-Links angeboten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ich mir das nicht mal mehr anhöre.

  • Komplett-Flash

    Gut, ich weiß, meine mir angeborene Flash-Abneigung muss nicht sein, kann man auch trotzdem brauchbare Seiten mit machen und die Mode mit den („beweglichen“) Flash-Covern für Releases ist ja ganz nett. Aber dann bitte wenigstens wie bei Thinner z. B., dass man noch die Mp3-Liste dort in HTML lässt, dann nämlich kann ich die mir z. B. auch per Bookmarklet als M3U in meinen Player laden, geht aber nicht bei Vollflash.

  • Keine Links zu einzelnen Track-Titeln

    Kommt nicht soo oft vor, aber schon, nämlich: dass ein Release nur als Gesamtpaket, gepackt als Zipfile angeboten wird, aber keine einzelnen Soundfiles. Ich lade aber nicht gern die Katze im Sack (so überhaupt der Tenor hier)

  • Kein Verweis auf vorhandene Archive.org-Seite zum Release

    Verstehe ich, wie in der Sendung gesagt, gar nicht, wieso man da keinen Link mal fix drauf setzen kann (na, es gibt aber schon auch einige, die das dann auf ihren Release-Seiten machen), weil nämlich die Archive.org-Seite eh alles bietet, was man an Links dann so braucht.

  • Frames

    Ja, das ist jetzt schon nicht mehr so ganz wichtig. Aber Frames haben den Nachtteil, dass man nicht immer auf eine einzelne Seite eines Framesets linken kann. Das ist teilweise lästig, z. B. für die aktuelle Sendung bei Candymind, weil ich mich ja konkret auf ein Release beziehen will, die Release-Seite aber nicht verlinken kann (weshalb ich dann die bei archive.org genommen habe).

Oder mal positiv formuliert, eine gute Netlabel-Seite enthält meiner Meinung nach:

  • Streaming-Link
  • Links zu den einzelnen Tracks
  • Wenn vorhanden: Link zur entsprechenden Archive.org-Seite
  • ist in kein Frameset eingebettet
  • ist nicht komplett in Flash gehalten

Und das wärs schon. (Alles jetzt mal so schnell runtergewatzt).

Dafür statt dagegen

Mercedes Bunz über Poppolitisches in der NZZ, für meinen Geschmack bisschen schematisch vereinfachend, aber insgesamt nicht so weit weg von dem, worauf wir im Popvisionen-Aufsatz bereits hinwiesen, wenn ich mal so ganz unbescheiden sein darf, ihr Fazit:

Pop und Politik gehen heute eine neue Beziehung ein. Die laute Rebellion ist von einer leiseren Form des Aufbegehrens abgelöst worden. An die Stelle der Gegenkultur tritt die Gegen-Ökonomie der eigenen Nische.

(Vereinfachend, weil: Dass muss trotzdem nicht „dafür, nicht dagegen“ heißen, wie die Überschrift des Artikels lautet)

E rotic Aerobics

erotic aerobics!Ich darf schon mal verraten, das ist mindestens der Brüller des Monats.

(Das komplette Weblog, in dem das steht, ist überhaupt ein Wahnsinn)

Ein Marquis De Sadeesquer-French Instructor gibt auf dieser hübsch benamten Platte von 1982 seinem wohl erwartet weiblichen Zielpublikum so richtig Futter: „Dance, mon amour!“, „In and out – In and out“, „Sexy Suzie roll your ‚ips!“, unterspült von allen bekannten Klassikradio-Hits (selbstverständlich wird mit Ravels Bolero angefangen!).

Da bleibt garantiert keine Pore (und Drüse) unbetroffen!

Le Musterkoffer

Aah, Herrn Bruckmaiers für mich doch mal recht informatives Buch Soundcheck – Die 101 besten Platten der Popgeschichte gibt es mittlerweile auf seiner Seite auch online zu lesen

Postal Service Gold Record

Apropos Gold. Bei Ebay kann man grad, wenn es kein Fake ist, eine Goldene Schallplatte erwerben, die die Postal Service für „Give it Up“ bekamen, versteigert von einem, der, wie er sagt, fürs Label arbeitete und ordentliche Promotion betrieb, deshalb die Platte bekommen haben will, bevor er sich endgültig aus dem Geschäft ob der Schlechtigkeiten zurückzog (siehe Begleittext zur Auktion). (via blogging for compliments)