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Film

MuVi Online

Die zehn nominierten Musikclips der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2006 kann man sich seit gestern im Netz anschauen. Ihr entscheidet in der Rubrik »Publikumspreis« über das beliebteste deutsche Musikvideo per Voting.

MuVi Online

Videoteque

Das letzte Mal MTV totschreiben, löschen. Kaputt. Das war mal (dabei war’s nie, bei mir zumindest). Der Futur sieht anders aus. Bevor die Videoteque in unser Linkverzeichnis wandert, kurz guten Tag sagen, so ganz offiziell. Guten Tag.

Der Anfang vom Alltag

Um die Vines soll es hier nicht gehen, war nie meine Band, ihr Video-Podcast zum neuen Album zeigt aber, dass diese Form des Buhlens um Fans in den Chefetagen der Plattenfirmen angekommen ist, damit lässt sich Marketing machen, so zumindest deute ich die professionelle Aufmachung ihres Vines Video Podcast samt der goldenen Schallplatten, die im Hintergrund zu sehen sind. Den Fans wird’s gefallen, trotz ihres ausdruckslosen Mienenspiels vor laufender Kamera.

Maxi Geil!

Kickt sofort. Der Name ist auch echt: Maxi Geil & PlayColt, dass ist Artrock aus Brooklyn. Birthday Party schwingt mit, ein bisschen Talking Heads, dazu coole Gesten und Humor. Die Band hat ihren Arsch bisher noch nicht vor die Tür gesetzt, ist hierzulande also eher unbekannt. Bitte beide Lieder hören (»Here comes Maxi« & »Strange Sensation«). Weitere Lieder gibt’s bei MySpace und in der Rubrik Videos, u.a. »Artist’s Lament«. Große Begeisterung, mal wieder.

Sundance Shorts

Dieses ins Leere versenden fuchst mich schon seit Jahren. Ich meine dieses völlige außer Acht lassen der Zweitverwertung von Filmen auf Filmfestivals, speziell beim Kurzfilm. Diese pure Verschwendung an Energie und Phantasie, gemessen an ihrem Ziel, dem Publikum, das sie ereichen wollen. Dass gerade mal wenige Hungrige in ihren handwarmen Kinosesseln ganze Jahrhunderte an Arbeit an sich vorbeiziehen sehen, bevor Abertausende an Filmen in den Schubladen ihrer Macher verschwinden, ist ja ärgerlich genug. Dabei ergießen sich die vielen einförmigen Sendeanstalten im Trash ihrer Feigheit oder berichten über Filme, die sie nie zeigen werden. Sendeplätze für Kurzfilme sind rar. Das weiß jeder. Und die Technik ist längst noch nicht so weit, dass auf die Situation angemessen reagiert würde. Man stelle sich nur mal vor, viele dieser Filme wären im Netz zu sehen — sortiert und in Übersicht gebracht. Die Welt wäre eine bessere. Das Sundance Film Festival hat auf meine Bedürfnisse reagiert und zeigt erstmals die besten Kurzfilme der diesjährigen Festspiele auf ihrer Homepage (with Macormedia Flash Player). Screeninggröße: bescheidene 14 X 10 cm (!). Meines Wissens nach die Ersten, die das machen.