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Musik

Händklatsch

Der empathisch emotionalisierende »Hand Clap« als rhythmisierender Antreiber ist wohl einzigartig in der Geschichte der Klangeffekte und weit davon entfernt, als hohler Kniff ideenloser Kopisten wahrgenommen zu werden. Ohne mich wirklich auskennen zu wollen, gehe ich mal davon aus, dass dieser Sound als Shortcut auf jeder Computer-Tastatur zu haben ist, vorausgesetzt, die richtige Software ist installiert. Diese Lieder zusammen zu tragen ist also aus gutem Grund ein viel versprechendes Unterfangen und ein richtig großer Spaß für Aficionados wie mich. Außerdem wollten wir uns eigensinnigerweise ein wenig Applaus zugestehen, man wird ja nicht jeden Tag 10.

Sendung vom 23.06.05 – Radio X
01. Jets — Are you gonna be my girl (Elektra)
02. Belle & Sebastian – The boy with the arab strap (Jeepster Recordings)
03. ST Thomas – The Railroad (The Songs of Lee Hazelwood] (City Slang)
04. Beta Band — Broken up a ding dong (Regal Recordings)
05. Beck – Go it alone (Geffen/Universal)
06. Relaxed Muscle – Billy Jack (Rough Trade)
07. Electronicat – Dans les bois (Disko B)
08. Mu – Extreme (Manchester’s Revenge)
09. Munk & Chloe – ce kul [Francisco Remix] (Gomma)
10. Tarwater – All that [additional handclaps: Hanno Leichtmann] (Morr Music)

Machtdose-Geschenk

„Musik schwerstenteils um 1995, hübsch plöppelnde Beats und gurrende Gitarren“ ist dahin, es folgt die Playlist:

Tortoise — Gamera (Duophonic)
Four Tet — No more mosquitos [boom bip mix] (Domino)
To Rococo Rot — Cars (City Slang)
Mouse On Mars — Twift shoeblade (Too Pure)
High Llamas — Tilting windmills (Alpaca/V2)
Pavement — Cut your hair (Big Cat Records)
The Sea & Cake — Jacking the ball (Thrill Jockey)
A Subtle Plague — Microfaction (Rough Trade)
Stereolab – French Disko (Rough Trade)
Firehose — In memory of Elizabeth Cotton (SST)
Cat Power — Nude as the news (Matador)
Palace Brothers — Horses (Domino)
Built To Spill – Broken Chairs (City Slang)

Metrofarm

Wer die heiligste aller DJ-Kanzeln kennt, weiß, wie man Hochmut in Form bringt (nicht umsonst kommt Väth von Väthischismus). Eine ganz andere Designlinie verfolgt die Berliner Firma Metrofarm (siehe »Furniture – DJ-Decks«), die dem Phantasy-Look des Cocoons eine klare, auf’s wesentliche reduzierte Form entgegenstellt. Vor allem das aus Beton gegossene DJ-Pult wünscht man sich für den eigenen Gebrauch (die Idee scheitert allerdings am Geld).

roland’s 2nd journey through netaudio

Ich tue es Cut1977 und Waldar nach und habe mal wieder eine Kollektion von freier und okayer Netzmusik zusammengestellt (erste, immer noch von mir gern gehörte, war hier). Dabei habe ich mich, wie beim ersten Mal, auf Musik von Netlabels beschränkt, um vielleicht ein bisschen drauf neugierig zu machen – kann man sich ja gleich noch dort ein bisschen umsehen.
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