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Musik

Eikman Mixes

Ganz hervorragender Minimalhouse-Mix von Eikman: High Rise Hotel, man beachte die Kommentare dort mit dem Hinweis zu zwei weiteren Mixen von ihm, die ich mir noch nicht angehört habe, aber gerade runterlade, weil das Line-Up schon einiges verspricht.

Plattenliste

Unten rechts hat’s neuerdings eine Plattenliste, die dem kryptischen Überschriftenwirrsinn des Archivs ein Ende setzen wird. Ein wenig geflickschustert, erfüllt die Liste allemal ihren Zweck. Und sie füllt sich. Von Monat zu Monat werden es mehr. Außerdem NEU: der RSS Feed.

Plattenmemory

Ich liebe diese Cover-Parallelität, die beim Platten stöbern häufig in Augenschein tritt. Dieses Herleiten ist Teil dessen, was man in seiner Gesamtheit wohl Nerdism nennt. Manchmal sind es zwar nur gefühlte Parallelismen, wie dieses Beispiel zeigt, trotzdem springt es dich irgendwie an. Konsequenterweise landen diese Pärchen dann im Netz, z.B. als Knoff Off Project – Album cover spoofs, goofs, tributes, send ups, near misses and coincedences (vgl. dazu auch mehrfach existierende Band- und Interpretennamen). Ich nenn das mal den Memoryeffekt.

der Memoryeffekt
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(via Antifreeze – Tipp!)

Machtdose Webradio No. 2

Die Machtdose gibt es ab heute, wie angekündigt, mit eigener Podcast-/mp3-Kategorie, die dann auch ihren eigenen RSS-Feed hat.

Und hier gleich reingehauen: Machtdose Webradio No. 2 wieder 64Kbps mp3, ca. 58:00 min, (geht auch als Stream). Wieder mit jeder Menge seltsamer Aussprachen, aber wenigstens keine Entschuldigungen drin diesmal. Sonst wie beim letzten Mal: Feedback welcome!

Weiterlesen »Machtdose Webradio No. 2

KaraOK

Bei unserem ersten Karaokeabend war nach jedem Lied auf dem Monitor zu lesen, wieviel kJ man gerade verbraucht hat. »Material Girl« brachte beispielsweise 7,8 kJ Fettverlust (oder anders gesagt: Für das Singen von »Material Girl« muss eine Energie von 7,8 kJ aufgebracht werden). Bringt also nicht nur gute Laune, sondern auch was für Herz, Niere und Leber, dieses Karaoke, auch wenn sich der Brennwert in Grenzen hält. Seitdem ist der Gesangssport bei uns das ganz große Ding, zumal eine Stunde Karaoke gerade mal läppische 200 Yen kosten (etwa 1,50 Eur), vorausgesetzt, man steigt bereits im Laufe des Tages ein und weigert sich, ein Getränk zu sich zu nehmen. Dass Karaoke vor allem Amateursänger betreiben, war an diesem regenreichen Nachmittag eine schmerzhafte Feststellung, die in erster Linie unsere Ohren betraf. Keiner von uns beiden kann singen. Nicht mal gar nicht. Mögen die Refrains noch halbwegs hingehauen haben, so entsetzlich daneben ging’s dann meist während der Strophen zu. Stottern und gelegentliches Abbrechen wäre ja noch in Ordnung, dazu wild Kreischen und Krächzen sprengt aber doch den Rahmen des guten Geschmacks. Außer uns war allerdings niemand im Raum, und wir nahmen den Spaß extrem ernst. Unsere Gesangsbox war sehr schicky, an den Wänden gab es lavalampenartige Farbverläufe, die immer dann zugeschaltet wurden, wenn wir in das Mikrofon gesungen haben. Drumherum projezierte Geometrie und Lasereffekte. Da wir praktisch ohne Unterlass von unserem Mikro Gebrauch machten, wurde aus der Box schnell ein tanzendes Cockpit. Wir waren die Crew. Unser Ziel: die totale Simulation. Die Stunde verging dann auch wie im Flug. Wir überlegen gerade, auf zwei zu erhöhen. Mit der Liedauswahl können wir ganz zufrieden sein. Zeit ist kostbar und zu langes Katalogstöbern anfängerhaft. Zehn Lieder in einer Stunde sind für’s Erste O.k. – auch kalorienverbrauchstechnisch betrachtet. Hier die Playlist:

01. Lionel Richie — All night long (6.4 kJ)
02. Madonna — La isla bonita (7.0 kJ)
03. Ramones — Blitzkrieg Bop (8.9 kJ)
04. Michael Jackson — Beat it (7.4 kJ)
05. Beastie Boys — Fight for your right (8.6 kJ)
06. Shannon — Let the music play (9.4 kJ)
07. Sylvie Vartan — La plus belle pour aller dancer (3.3 kJ)
08. Styx — Mr. Roboto (9.8 kJ)
09. Boss Hog — I dig you (4.0 kJ)
10. Prodigy – Firestarter (2.5 kJ)