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Mensch – Maschine – Stars

The five most popular music videos whose main characters are robots:

01. KraftwerkThe Robots
We’re charging our battery. And now we’re full of energy. We are the robots, we are the robots. Dazu schwarze Hosen und schwarze Krawatten, rote Hemden und rot blinkende LEDs. Ach ja, leichte Blässe im Gesicht darf nicht fehlen. So wichtig wie die Mondlandung. Hier noch ihr legendärer Auftritt aus dem Jahr 1978.

02. BjörkAll is full of love
Ging es Kraftwerk noch um eine möglichst kühle Roboter-Darstellung, wurde diese von Björk ins Gegenteil verkehrt. Das Video zeigt, wie zwei Industrieroboter eine Androidin auf einer Werkbank montieren. Zum Leben erweckt, verliebt sie sich in eine zweite Roboterfrau und singt ein Duett über die Liebe. Chris Cunningham führte Regie, aber was erzähl‘ ich da eigentlich?

03. Beastie BoysIntergalactic
Kampf dem Bösen, wie immer meisterlich gemeistert. Dinosaurier unterliegt nach langem Kampf einem Roboter. King Adrock, Mike D und MCA sind irgendwie auch mit von der Partie, warum auch immer. Intergalaktisch, planetarisch, planetarisch, intergalaktisch.

04. Daft PunkTechnologic
Er ist kein gefühlloser Roboter. Er hat Gefühle. Und das Schlimmste: Diese Horrorfigur kann sprechen. Nicht ihr bestes Stück, aber an Daft Punk kommt man nicht vorbei. Alternativen: »Around the world« oder am besten gleich »Daft Punk’s Electroma« anschauen. Der Film erzählt die Geschichte zweier Roboter, die versuchen, Menschen zu werden.

05. GarbageThe world is not enough
Kaum auszuhalten, dieses Lied. Was für ein Schmarn. Da kenn‘ ich bessere James-Bond-Hymnen. Selbst die Pointe des Videos wurde verhauen. Forscherteam baut Androidin, die das Aussehen einer berühmten Sängerin hat. Schnitt. Bombenexplosion. Schnitt. Und Schluss.

Nicht ganz so populär und trotzdem gut:

Robots In DisguiseGirl
Ze RobotzKeys to my heart
ToneReimroboter
BeckHell Yes
DeichkindLimit

And as always, the question: did I forget something?

(Related Links: SuperheldenMusic from outer space)

Podcast October 2007


For the cover I used a photo by Hiddenson [CC BY-NC-ND]

By my own standards this is a show with a darker tone as usual (although it isn’t really dark), e. g. there’s a trend to distortion sounds, anyway, you could still dance to it most of the time. Also it is the first episode with a commercial break (you know why).

  1. mopen flot (nonstopnonsense. netLab) – frost flowers mp3
  2. Weigl & Hoffmann (Autoplate) – Home mp3
  3. Muxu (monotonik) – Hishiko mp3
  4. Norman Creed (Auflegware) – Senses mp3
  5. Ian Asher (Politicide) – szym mp3
  6. Freund der Familie (broque) – Bounuts mp3
  7. Lulu Kaine (Chew-Z) – Radiations From Futurist Furniture mp3
  8. tiny creatures (birdsong) – the bing bang mp3
  9. Company of Big Beats (Schnurstrax Records) – d.mittens mp3
  10. Lush Puppy (Postunder Records) – Metajet Jazz mp3
  11. adaptive (diplomatik) – veto mp3
  12. K.D. Expression (Electrosound) – Unfriendly Landscapes mp3
  13. David Granha (Teorema) – Always Alone mp3
  14. Loran Valdek (stratospherik) – Be Alone mp3
  15. Granlab (kreislauf) – Backyard Wildlife mp3
  16. Markus Newton (kreislauf) – Springonmoon mp3
  17. Pool Reverse (Rithmus) – Microessence mp3
  18. Phase Shifts (Amduscias Records) – Vanilla Sprinkles mp3
  19. Roostex (Beardology Records) – Sweet Buttery Drizzle mp3
  20. Vernon LeNoir (Ego Twister) – Bazerkle Basement mp3
  21. Popular Workshop (Tribute to John Peel) – All About Vikki mp3

Die Roboter kommen!

Dies wird das Jahrhundert der Roboter. Obwohl es ausreichend Verwendung für Roboter und wohl genauso viele Arten von Robotern gibt, sind diese bisher allerdings eher selten im Alltag anzutreffen, vom Spielzeugroboter im heimischen Kinderzimmer mal ganz abgesehen. Mit Robotern kann man toll Kriege führen und sichere Autos bauen, und die roboterassistierte Chirurgie hat Zukunft, genauso wie der Teleroboter für Überwachungsaufgaben, der Weltraumroboter zur Marserkundung und der um den Weltmeistertitel spielende Fußballroboter. Kurzum: Da geht was! Zeit also, ein erstes Fazit zu ziehen. Die Ausstellung »Die Roboter kommen!«, die vom 3. Oktober 2007 bis 10. Februar 2008 im Museum für Kommunikation Frankfurt zu sehen ist, zeigt die facettenreiche Geschichte der Roboter zwischen Kunst und Technik. Roboter-Utopien gestern und heute. Die Eröffnung findet am Dienstag, 2. Oktober 2007, um 19 Uhr statt. Ab 21.30 Uhr spielen pornophonique aus Darmstadt. Anschließend lege ich ein paar Platten auf, die an das Thema anknüpfen. (siehe auch: The Robots Are Coming!)

Eröffnungsparty – 02.10.2007 – Beginn: 21.30 Uhr – Museum für Kommunikation – Frankfurt

Robot Bastard

The President’s Daughter has been kidnapped by the brilliant super-criminal Blood Mamba. All rescue attempts have been thwarted by the evil genius. There’s only one thing left to do: send in the Robot. The Robot must fight zombie-monsters and insecurity in order to complete his suicidal mission.

Robot Bastard
A film by Rob Schrab

»Somebody get in contact with the genius behind ROBOT BASTARD and get us a low budget cult flick of the gods made! ROBOT BASTARD is waaaaay cool.«

PlayPlay

Western Dryer

Der Western Dryer, ihr wisst ja. Vorsorge ist besser als Krieg. In vier Farben zu haben, in rosa, in lila, in grün und in blau. Kann dieser Tage nämlich nass werden. Oder noch besser: einfach nicht das Haus verlassen.

Creative Industries

Während die einen trauern und bedauern, arbeiten sich die anderen an der Gegenwart ab, um für die Zukunft die Weichen zu stellen. Indie ist tot, es lebe die Kreativindustrie, rein virtuell, versteht sich. Die Zeit mal wieder, diesmal mit einem Artikel über die Lage der Nation und das, was aus Pop/Kunst/Kultur geworden ist: »Der entzauberte Pop« von Thomas Gross.

In Zeiten, in denen die alten Schlüsselindustrien dahinschwinden und die Musikkonzerne Jahr für Jahr neue Schreckensbilanzen verkünden müssen, inmitten einer Umbruchsituation ungeahnten Ausmaßes also, die nicht nur die Unterhaltungsbranche vor die größte Herausforderung ihrer Geschichte stellt, gilt das Interesse der Erschließung neuer Ressourcen.

und weiter heißt es

Erfolgreiche Gesellschaften, so die Idee dahinter, hängen in immer stärkerem Maß von immateriellen Faktoren wie Lifestyle und Wissen ab. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Hoffnungen auf ein bislang im Schatten traditioneller Geschäftsmodelle agierendes Milieu konzentrieren. Niemand kennt sich im Internet, bekanntlich dem Zukunftsmedium schlechthin, besser aus als die scheinbar selbstvergessen in Ladenwohnungen oder Schlafzimmerstudios vor sich hin werkelnde Schicht, die auch als »digitale Boheme« oder »kreative Klasse« bezeichnet wird. Zu ihr rechnen neben Musikern und Musikproduzenten auch Labelbetreiber, Webdesigner, Journalisten, Filmschaffende, Modemacher und alle Arten elektronischer Dienstleister. Sie sind es, die der postindustriellen Ökonomie auf die Sprünge helfen sollen.

Ups, damit bin ja ich gemeint! Lesenswerter Artikel, für das hart arbeitende Kulturproletariat Pflicht.