Kein Platz für Rassismus
Noch sechs Tage bis zum Naziaufmarsch in Frankfurt.

»Ave Maria« von Maurizio Cattelan
Noch sechs Tage bis zum Naziaufmarsch in Frankfurt.

»Ave Maria« von Maurizio Cattelan
Mit 23 Jahren und einer Kindheit in Dumfries, Schottland, waren es wohl mehr die 80er-Jahre-Partys in den 90er Jahren, die Calvin Harris seinen zauberhaften Sound bescherten, damals in der Dorfdisko. Vielleicht war es auch einfach nur die Plattensammlung seiner Eltern, die ihm den letzten Schliff verpasste. Das schöne Zusammenspiel von Amiga Computer und Harris` Singsang lässt jedenfalls keine Zweifel daran, dass sein Debüt-Album »I Created Disco« der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist. Sein Label in UK hat eine Listening Session eingerichtet, die euch diese seine Musik ein wenig näher bringt. Anspieltipps: Colours, Neon Rocks, Certified (oder einfach durchlaufen lassen)

Calvin Harris on MySpace
Mit 0p war die Produktion des Albums nicht gerade teuer: »Calvin Harris’s debut album, with the subtle title »I Created Disco«, cost 0p to record. He fashions future-disko using an ancient Amiga computer and is, right now, (literally) knocking together a stonking live set using MDF and 204 samples.«
Da wir ja mindestens seit der letzten Bilanz auch ganz offiziell und endgültig zu den PeterLicht-Huldigern zählen, verlinke ich für alle mal das Video seiner heutigen Lesung beim Bachmannpreis:
Ich, der ich ja letztlich eher „nur“ zu den PeterLicht-Okayfindern zähle, war tatsächlich ein wenig überrascht wie gut der Text ist – auch wenn er mir gleichzeitig in der anschließenden Diskussion fast schon ein bisschen zu übergut gemacht wurde, auch hier, das Video zur Diskussion:
(sozusagen ein bisschen fast zu sehr von unten her ans ganz vorbehaltlose heranreichend). Aber in echt hats mich an so Lieblingsstellen aus Beckett-Romanen (Steinchenspiel in Molloy etwa) erinnert. Gleichzeitig ja auch irgendwie an den letztjährigen Siegertext von Passig (jedenfalls mehr als der von Jochen Schmidt, wie’s dort in der Diskussion mehrfach gesagt wurde), und zwar in rundheraus sympathisch (nicht dass ich den Passigtext jetzt wirklich unsympathisch fand, aber). Hepp!
Wieder ein Jahr älter. Jetzt ist die Machtdose also 12. Die 11 irgendwie ausgelassen, davor 10 gewesen und davor 9. Mit 8 angefangen, drauf hinzuweisen, dass man auch mal Geburtstag hat. Den Menschen da draußen ist das egal. Uns vorübergehend auch. Mit 15 wird’s dann wieder spannend. Nur die Welle fragt, es fragt am tiefen Meeresgrund: Wann räumen die endlich das Feld?
EDIT: Okay, aufgrund der großen Nachfrage hier ein Bild aus ’97…

Wollten es damals wissen: Roderik und Gregor
Man will ihn immer wieder hören, immer und immer wieder. »Foundations« von Kate Nash, deshalb und darum hier, ist demnächst wohl überall. Die Dame hat womöglich den Hit des Sommers auf den Lippen. Yippieh!!! Hier geht’s zum Video, hier nach MySpace

Kate Nash
Pet Sounds durch den Wolf gedreht klingt so I Just Wasn’t Made For These Times. Großartig, wie Bullion Ness mit dem ganzen Album umgegangen ist. Funzt tadellos – »Pet Sounds: In The Key Of Dee«. Nab the album here – its worth it!
(via silence is a rhythm too)