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Gregor

Sendung vom 13.11.2002

Mit der musikalischen Sozialisation ist das so eine Sache — egal, was man in jungen Jahren hörte, prägend war diese Zeit. Da veränderst du dich grundlegend, suchst und findest neue Horizonte, eine gewisse Affinität bleibt bestehen. Manchmal auch mehr. Manchmal auch ein Album.
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Jessica Bailiff live

Einer dieser seltenen Momente ist eingetroffen: Machtdose und Band treffen aufeinander, Band hat Glampfenkoffer dabei, ist Unplugged erprobt und zetert nicht mit sich und der Umwelt sondern haut beherzt in die Saiten und die Welt da draußen kann zuhören. Wow! Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht, aber beherzt meint lediglich mit Lust und Laune. Die Musik von Jessica Bailiff, Drekka und Rivulets orientiert sich nämlich an den Worten Gebrochenheit, Sehnsucht und Atmosphäre und wird gemeinhin in der Kategorie Experimental Folk einsortiert. Dementsprechend ging’s in der Machtdose auch zu, was die folgende Playlist beweist:

Sendung vom 14.11.2002 – Thema: Diktat der Unangepassten – Experimental Folk
01. Jessica Bailiff – Mary (Kranky)
02. Rivulets – Past life (Chair Kickers Union)
03. Jessica Bailiff + Rivulets – In dream (live in Radio X)
04. Drekka – Mary Gold (live at VPRO)
05. Drekka – No one knows your dog’s name (live in Radio X)
06. Jessica Bailiff – Swallowed (Kranky)
07. Guitar – Sunkissed (Morr Music)
08. Dictaphone – Dictaphone (City Centre Offices)
09. Dictaphone – Disconnected (City Centre Offices)
10. Giardini de Mirಠ– Pearl Habour [Opiate Version] (2.nd rec.)
11. Hellfire – Kuscheln [Loopspool Rmx] (Kollaps)
12. The Libertines – Vertigo (Rough Trade)
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Fünf Jahre Radio X

Vor fünf Jahren ging Radio X erstmals auf Sendung. Fünf lange Jahre schon schönt dieser Sender die Rundfunkwellen unseres Landes. Mit dem Livestream gibt’s zudem die Möglichkeit, Grönländern, Neufundländer und, sagen wir mal, den Irakis gepflegte Beats und schräge Songs zuzuschicken. Genau darum geht’s nämlich in erster Linie bei Radio X: Schöngeist, Sinnenlust und Underground-Attitüde sorgen auf recht unkonventionelle Art für die richtige Alternative im Wellenzirkus. Am Freitag nun gibt’s die große Sause. Auf drei Floors treffen all jene zusammen, die dem Sender auf Jahr und Tag die Treue gehalten haben. Die lokale Presse hält sich wie gewohnt zurück. Zu groß ist der (subtile) Grabenkampf zwischen den Printmedien und dem Hörfunk. Einen Artikel zum Thema findet ihr im Fritz. Die ein oder andere Tageszeitung wird sich den Feierlichkeiten sicherlich noch anschließen und die Macher des Kanals mit ein paar schönen Artikeln belohnen (hoffentlich). Ablauf und Line-Up der Party findet ihr auf der Homepage von Radio X.
X wie raus und nix wie hin, Leute!

Microgramma Medium Extended



Torstn Kauke ist ein Hans Dampf in allen Gassen: Musiker, Schauspieler, Comiczeichner, Künstler u.m. Den Besuch in der Schaltzentrale von Radio X hat er allerdings seinem aktuellen Zweimann-Projekt, der Band Microgramma Medium Extended zu verdanken. Neben seinen Fähigkeiten am Bass und an den Reglern ist hier vor allem die Schlagarbeit von Drummer Daniel Herrmann zu erwähnen. Die in Eigenregie veröffentlichte live-CD fasst die im August enstandene Session auf der alternativen Modemesse Bread & Butter in Köln zusammen.
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Jubiläum — 10 Jahre »Musik«



Der Klassiker: Musik 1
Roland ist Purist und als solcher Farben nicht gewöhnt. Seine Arznei steckt in der Farblosigkeit eines Winterwaldes, seine Lebensenergie zieht er sich aus dem grau eines Zementmischers. Damit sind wir unschlagbar gegensätzlich auf Lebenszeit.
Vor gut einer Dekade begannen Roland und ich, uns gegenseitig Kassis zuzustecken. Meine Mix-Zusammenstellung wurde in aller Regelmäßigkeit via Ronsens publiziert und entsprechend sorgfältig kommentiert. Seine Arbeit jedoch feilscht im Dunkeln, die Öffentlichkeit wurde über sein Treiben bisher nicht informiert.

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Sendung vom 23.10.2002

Zweifelsohne, die konstruierte Tonträger-Reise von Prince Buster aus Kingston, Jamaica zu Stuart Westcliff, wohnhaft in Erlensee im Vogelsberg-Kreis, ist hanebüchen. Geklappt hat’s trotzdem. Mein gefühltes Interesse galt in dieser Sendung, der aufmerksame Leser wundert sich jetzt kaum, dem Flow. Slow-Mo-Moschen vorm Radio. Yes, darum ging’s! Ein Highlight sind die kürzlich auf 12« erschienenen Burnt Friedman-Entwürfe in Dub. Der Kerl baut so gut Songs zusammen wie kaum ein anderer. So etwas sollte man nicht nur im Radio hören wollen.
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