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Film

Expialidocious

Es ist vor allem die Musik, die »Expialidocious« zum besten Video Mash-Up macht, das mir bis dato begegnet ist. Ein echter Hit. Der australische Künstler Pogo nennt seinen Sound »FairytaleDisneyHop«. Ein gutes Genre, dass er sich da verpasst hat. Ich gebe noch eine Brise Wunder, März und meinetwegen Kuddelmuddelmeister Wevie Stonder dazu. Pogo hat in seinem Clip Mary-Poppins-Schnippsel verwendet. In der Dramaturgie tadellos, mit Augenmaß geschnitten, ganz fein gesetzt und stets im Rhythmus gehalten. Barock, kunterbunt und voller Magie. Und dieses positive Lebensgefühl! Von Krise keine Spur. Zumindest hier.


Pogo – Expialidocious

Der Song steht zum Download bereit: »The track is composed of a sine wave bass, custom drum sequences, and sounds recorded from the Disney film Mary Poppins. Download the MP3 here«.

7 Musikvideos

Das Anzeigengeschäft bei YouTube läuft schlecht. Analysten der Credit Suisse haben der Google-Tochter für 2009 sogar einen Verlust von 470 Millionen Dollar vorausgesagt (Quelle). An den Besucherzahlen kann es nicht liegen. Gerade das Interesse an bebilderter Musik ist dort wie auch auf anderen Videoportalen ungebrochen hoch. Beim Bloggen dieser Tage mal wieder über eine Reihe hervorragender Musikclips gefallen. Zu viele, um sie hier einzeln zu zerlegen. Alle Zubehörteile deshalb diesmal im Block:

1. Rainbow Arabia
Omar K Weird and pinching shit (directed by Keith Musil)
2. Sebastien TellierKilometer SexyMF (directed by Lucky Number Music)
3. Casiotone for the Painfully Alone White Corolla Sweet pussycat and other beasts (directed by Julia Pott)
4. ChairliftEvident Utensil Datamoshing at its best (directed by Ray Tintori)
5. Dan BlackAlone Experiment or Old-School? (directed by chic & artistic)
6. Simian Mobile Disco10000 Horses Can’t Be Wrong Presents a variational principle for circle patterns (directed by Kate Moross & Alex Sushon)
7. T-Pain feat. Chris BrownFreeze Colourful Life (directed by Syndrome)
8. BattantRadio Rod pretty nice with no tears and a handful of stains (directed by Emilia von Bardeleben & Cyprien Vial)
9. Hans UnsternParis An audiovisual live drawing performance (directed by Roland Brückner & Leonard Lehmann)

Programm Magazin

Die Kunst hat sie, das Kino, der Sport, die Mode und die Musik: gute Magazine, die im Dickicht der Vielfalt und der Kultur das passende Angebot herausfiltern, dem Anspruch und dem eigenen Geschmack verpflichtet. Nur dem Fernsehen blieb diese redaktionelle Rund-um-die-Uhr-Betreuung alle Zeit versagt. Zu schreiben gäb’s da viel. 24 Stunden Programm am Tag von vielleicht 20 Kanälen pro Haushalt macht 3.360 Sendestunden pro Woche. Da wird ja wohl das ein oder andere Filmchen anfallen, über das es zu berichten lohnt. Und jetzt mal im Ernst: Dass es kein Magazin für Fernsehen und Kultur gibt, ist eins der größten Verlagsversäumnisse, seit es Zelluloid gibt. Ein Skandal. Eine Gesellschaft, die sich 11FREUNDE leistet, muss auch das hier wollen: Programm, eine Fernsehzeitschrift, die es bislang nicht am Kiosk gibt, weil sich kein Verlag findet, der sich traut. Da gehört es aber hin. Feiglinge!

Grell, seicht und anspruchslos? Alle reden über die Krise des Fernsehprogramms. Warum spricht niemand über die Krise der Fernsehzeitschriften? Über Dutzende von Programmies mit beliebigen Covergirls, überladenen Seiten und Informationen, die niemand braucht, zu Sendungen, Serien und Filmen, die es besser gar nicht gäbe.

Die Idee ist todsicher. Ein Muss für alle Filmfans. Und hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand traut.

Pan’s People

Niemand wartet gerne, selbst Leute, die viel Zeit haben. Deshalb lautet unsere Devise »Starten statt Warten«. Durchstarten. Unser Countdown läuft. Ladies & Gentleman, liebe Narren und Narrhalesen: »It´s time for Tango«.


Pan’s People – The Hustle

(Follow this Link to find more hot stuff like this or get more information about Pan’s People from Wikipedia)

Talentprobe

Die Redaktion »Das kleine Fernsehspiel« forderte junge Filmemacher und Filmstudenten dazu auf, sich mit ihren Kurzfilmen einem kreativen Wettbewerb zu stellen. 173 Filme wurden eingereicht, 24 davon sind momentan in der ZDF-Mediathek zu sehen, die noch bis Ende Januar bewertet und kommentiert weden können. Drei der 24 Filme werden schließlich von einer Fachjury prämiert und auf der Berlinale 2009 bekannt gegeben. Drei der vorgestellten Kurzfilme stammen übrigens von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach: »Peter« von Boris Dörning, »Vom Fliegen« von Eva Münnich sowie das animierte Musikvideo »Roter Wahnsinn lebt« von Runa Rosina Menges. Der lokale Bezug darf hier natürlich nicht fehlen.

Alle 24 Videos sind in der ZDFmediathek zu sehen.