Termine

The Art of Pingpongcountry

Alles bei The Art of Pingpongcountry dreht sich um Tischtennis, Country-Musik sowie der Beschäftigung mit der visuellen Welt des PingPongCountrys. In den PPC Spielregeln heißt es: »Nehmen Sie sich einen Schläger und begeben Sie sich an die Tischtennisplatte. Dort treffen Sie auf Gleichgesinnte. Fragen Sie, ob oder wann einen neue Runde beginnt, andernfalls warten Sie einfach ab und genießen Sie die Atmosphäre – Ihre Kindheit holt Sie gerade ein. Jetzt haben Sie diverse Runden gespielt und die Kelle liegt Ihnen feucht in der Hand. Gehen Sie jetzt zur Bar und trinken Sie viel Bier. Versuchen Sie es noch einmal.«

»pingpongcountryclash verbindet Kunst und Countrymusik zu einem Barsportereignis der anderen Art: War der Rundlauf früher eine Notlösung, wird er bei PPC zu einem Spektakel zwischen Leibesertüchtigung und Sinnesschärfung, bei der jede/r dabei sein kann, insofern er die Regeln des PPC beachtet: „Ein Spieler ist hilfreich – wenn jemand Ärger hat, reicht er ihm die Hand oder den Schläger“ um eine zu nennen. Gewinnen ist nicht so wichtig wie das Spiel mit Gleichgesinnten: Hier in Frankfurt umgeben von der visuellen Welt des PPC, die im weitesten Sinne Themen der Country-Welt und des Tischtennissportes zitiert, Tafelbild und Videoarbeit einschließt, und in Form einer Installation ihren Ausdruck findet. Eine lustvolle Wiederaneignung des PPC also, der schon weltweit gereist ist, seine Wurzeln aber in Berlin hat. Country Tunes und Remco Schuurbiers und Bijan Dawallu als ‚Schallplattenunterhalter‘ begleiten durch den Abend. Keine Angst also vor Blick – und Ballkontakt, jeder Spieler hat zwei Leben!« (Auszug aus der Ankündigung). Die Galerie Station öffnet am Mittwoch ein letztes Mal ihre Türen. Gastkurator: Saul Judd

Ausstellungseröffnung: 30.11.11 ab 20 Uhr
Ausstellungsdauer: Do. 01.12. – Mi. 21.12.2011
Künstlerhaus Mousonturm

Cheesy Frost

Für kommenden Samstag haben sich zwei alte Bekannte in Frankfurt angekündigt. Benjamin Fehr hat das Nachtleben am Main früher schon als Resident im Robert Johnson und im Ostklub geprägt. Von da an ging es dann nach Berlin und in die Welt – Paris, Tokyo, Moskau.

Seit 2004 betreibt Fehr sein eigenes Label Catenaccio Records und widmet sich gemeinsam mit Größen wie Ricardo Villalobos oder Roman Flügel der Erforschung tiefer, dunkler, organischer Techno- und Electronica-Klänge.

Begleitet wird Fehr von Peter Schuhmann, Betreiber des Labels Platte-International und Labelmanager für bar25. Er steht für minimalgroovende Beats mit einer bunten, abwechslungsreichen Mischung aus House, Detroit und Techno. Etliche Kostproben seiner Kunst erhielten Frankfurter Nachtschwärmer bereits im Space Place / Tanzhaus West, wo er früher eine ganze Reihe von Partys veranstaltet hat, und bei der x-fade DJ Nacht auf radio x.

Samstag, 26.11.2011 ab 22 Uhr +++ ERSTER STOCK +++ Große Eschenheimer Straße 20 +++ Frankfurt am Main

Verbrecher, junge Menschen und POP!

SIKS zur Frankfurter Buchmesse 2011.

Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 21:00 Uhr – Barabend & Verbrecher Abend
Der Verbrecher Verlag ist diese Woche zu Gast und präsentiert: »Der große Island Abend des Verbrecher Verlags« – Märchen, Sagas und moderne Poesie. Der Verleger Jörg Sundermeier stellt vor: »Vikivaki« von Gunnar Gunnarson, »Windzeit, Wolfszeit« von Karl Wetzig, »Die Elfe im Schlafsack« und »Neue Nordwelt« von Wolfgang Müller. Danach ImJuni und „Architecture in Reykjavik“-AllSar DJ-Team.

Freitag, 14. Oktober 2011 um 20:00 Uhr – Dichte Geschichten
Junge Dichter und Poeten treffen sich, um eigene Texte und Gedichte zu performen. Begleitet von Live-Musik werden Nachwuchsautoren der Bundeswettbewerbe »lyrix« und Treffen Junger Autoren sowie des Frankfurter Jungautorenkollektivs sexyunderground ihre Beiträge zum Besten geben.

Samstag, 15. Oktober 2011 um 21:00 Uhr – Und Pop wirkt doch – Die lange Martin-Büsser-Nacht
Mit dabei sind: Roger Behrens (testcard, Freies Sender Kombinat HH), Thomas Meinecke (Autor, DJ und Musiker bei F.S.K.), Sonja Eismann (Missy Magazin), Frank Liebelt (Radio X), Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) und der Ventil Verlag.

Fast genau vor einem Jahr, am 23. September 2010, verstarb der Journalist, Musiker, Künstler und Autor Martin Büsser unerwartet und viel zu früh. Aus diesem Anlass kommen am 15. Oktober Weggefährten, Autoren und Freunde zusammen, um aus Martin Büssers Texten zu lesen, Musik zu spielen, Filme zu zeigen oder von gemeinsamen Erinnerungen zu erzählen.

KNOBBE, Koblenzer Straße 9, Frankfurt am Main (Alle Angaben aus der Pressemeldung)

First Issue: Self-Publishing Fair for Design and Art

Parallel zur Frankfurter Buchmesse findet eine neue Veranstaltung statt, die zeigt, dass sich junge Gestalter und Künstler immer noch intensiv mit Druck und Papier beschäftigen. »Self-Publishing in Design und Kunst« ist das Thema des Events, das sich »First Issue« nennt. Wie der Name schon sagt, versteht sich die Veranstaltung als erste Ausgabe, der mit Second und Third Issue weitere folgen sollen.

Immer häufiger nehmen Produzenten heutzutage selbst das Heft in die Hand. Grafiker, Autoren und Künstler finanzieren, verlegen und vertreiben ihre Bücher, Fanzines, Kataloge, Magazine und Sammlerstücke selbst. Vertriebsmöglichkeiten bietet die eigene Homepage oder auch Webshops, Blogs und Social Media. Dabei geht es den neuen Verlegern weniger um möglichen Profit. Vielmehr sehen sie Gestaltung und Druck als eigenständige künstlerische Ausdrucksform.

Auf der First Issue stellen nun junge Verlage aus dem In- und Ausland ihre Publikationen vor und sprechen und arbeiten während der Konferenz oder des Rahmenprogramms zu dem Thema »Print Culture – Dead or Alive?!«

Konferenz, Messe und Live-Aktionen finden an beiden Tagen statt. Ausführliche Informationen unter: The Pop-Up Issue (Quelle: [basis])

14.-15. Oktober 2011 / 15-21 Uhr
First Issue: Self-Publishing Fair for Design and Art
basis, Gutleutstrasse 8-12, Frankfurt am Main

Messe und Buchverkauf 15–21 Uhr
Bar ab 20 Uhr
Konferenz 16–20 Uhr

Leopardy

Der Juli-Sommer meint es dieses Jahr nicht besonders gut mit uns – am besten geht man daher am Wochenende einfach in den ERSTEN STOCK und schaut sich den Regen durch die großen Fenster an. Die erste Gelegenheit bietet sich am Freitag, den 22.07.11. Dann gastiert im ERSTEN STOCK die Ausstellungsreihe »VANISH« der Künstlerin und Kuratorin Oona von Maydell. Nach Station in der Galerie der Städel Schule, im Mousonturm und an der Ostendstrasse ist sie nun bei den LICHTER Filmtagen mit einem weiteren Screening zu Gast: Gezeigt werden der Kurzfilm »Herbarium of Pure Externality« von Erik Lavesson und die Dokumentation »Mädchen am Sonntag« von RP Kahl. Beginn ist um 21 Uhr. Im Anschluss, etwa gegen 22:45 Uhr, geht es musikalisch weiter mit Truck Driver Benson und Narrenfreiheit, und natürlich ist die Bar geöffnet!

Am Samstag dann Party in groß. Ab 21 Uhr darf unter dem Motto »Lieder zum Abschied – Wir ziehen in die Stadt« bis in den Morgen gefeiert, getanzt und getrunken werden. An den Decks: die DJ-Paare Nayon Volker + Lee Klag, Shonna Turner und Virginie + Gregor.

22.07.2011 ab 21 Uhr / Screening: »Vanish Show«
23.07.2011 ab 21 Uhr / Party: Erster Stock

Phono Pop

Es wird wieder warm und kuschelig: Am 22. & 23. Juli findet im alten Opelwerk in Rüsselsheim zum sechsten Mal das Phono Pop Festival statt. Das Line-Up ist wie jedes Jahr großartig: Junip, die Band um Singer/Songwriter José González, Kante aus Hamburg, die Berliner Elektrofolküberflieger Bodi Bill, die wundervollen und hier zu Recht abgefeierten Hundreds und der einzige deutsche Festivalauftritt im Rahmen der Reunion von Two Gallants zählen zu den Highlights. Das komplette Programm sowie den Zeitplan findet ihr hier. Dort finden sich auch zahlreiche Videolinks.

Radio-Aktivität auf ByteFM

Wie entwickele ich möglichst effizient aus einer Idee ein Mixtape? Antwort: gar nicht! Sieben Stunden Powermixtaping waren nötig (vom ersten Schlagwort bis zum fertigen Ordner), am Stück und ohne großen Zeitverlust, um für unser moderiertes (in unserem Fall unmoderiert) Lieblingsinternetradio ein monothematisches Musikerlebnis zu entwickeln, das heute Abend zwischen 23-24 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung Blog&Roll stellt regelmäßig Blogs vor, die gefallen. In ihrem Online-Magazin könnt ihr außerdem Dinge über uns erfahren, die ihr womöglich noch nicht wusstet (und eigentlich auch nicht wissen müsst).

Spaß hat’s gemacht. Vor allem, mal wieder im Duett (Ron+Greg) leidenschaftlich über Musik zu schwadronieren. Ein Thema, das schon lange im Raum steht und aus unserer Sicht sogar noch nicht besonders ausführlich bearbeitet wurde (die Experten von ByteFM lachen sich jetzt bestimmt ins Fäustchen) : »Songs About Radio«. Naheliegend, der Sache mal nachzugehen. Schließlich ist und bleibt es ein großes Banderlebnis, wenn man auf dem Highway den Baggersee ansteuert und sich im Radio hört, so mit Rotlicht und in Echtzeit. Warum also nicht einen Song drüber schreiben? Nicht wenige haben das getan. Unsere Playlist auf last.fm gibt da einen kleinen Vorgeschmack. »Stay tuned«, wie der gute, alte Robert Wyatt zu sagen pflegt.

Musikschreibe als heterogene Zone: Während sich auf der einen Seite die herkömmlichen Druckmedien und die darin beheimateten Redaktionen schwer tun, mit dem Tempo der digitalen Zeiten Schritt zu halten, pilzen andererseits allerorten Musikblogs aus dem Boden und haben längst eine neue Form der Musikkritik erschaffen. In einer Art multimedialen Fortführung von Fanzine-Freiheit und mit der potentiellen Macht einer massenhaften Verbreitung melden sich immer mehr Menschen zu Wort, die etwas zu Musik zu sagen haben oder ihre Begeisterung für Musik mit anderen teilen wollen.

Genau so sehen wir das auch.