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Programm Magazin

Die Kunst hat sie, das Kino, der Sport, die Mode und die Musik: gute Magazine, die im Dickicht der Vielfalt und der Kultur das passende Angebot herausfiltern, dem Anspruch und dem eigenen Geschmack verpflichtet. Nur dem Fernsehen blieb diese redaktionelle Rund-um-die-Uhr-Betreuung alle Zeit versagt. Zu schreiben gäb’s da viel. 24 Stunden Programm am Tag von vielleicht 20 Kanälen pro Haushalt macht 3.360 Sendestunden pro Woche. Da wird ja wohl das ein oder andere Filmchen anfallen, über das es zu berichten lohnt. Und jetzt mal im Ernst: Dass es kein Magazin für Fernsehen und Kultur gibt, ist eins der größten Verlagsversäumnisse, seit es Zelluloid gibt. Ein Skandal. Eine Gesellschaft, die sich 11FREUNDE leistet, muss auch das hier wollen: Programm, eine Fernsehzeitschrift, die es bislang nicht am Kiosk gibt, weil sich kein Verlag findet, der sich traut. Da gehört es aber hin. Feiglinge!

Grell, seicht und anspruchslos? Alle reden über die Krise des Fernsehprogramms. Warum spricht niemand über die Krise der Fernsehzeitschriften? Über Dutzende von Programmies mit beliebigen Covergirls, überladenen Seiten und Informationen, die niemand braucht, zu Sendungen, Serien und Filmen, die es besser gar nicht gäbe.

Die Idee ist todsicher. Ein Muss für alle Filmfans. Und hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand traut.

kixblog

Früher, zu Hochschulzeiten, da gab’s ein Mal die Woche – manchmal auch nicht – die KIX Comics. Ein Din A4-Blatt, in fünf Querstreifen zerschnitten, längs gefaltet und am Bund final zusammengetackert. Die lagen an der Säule, in der Eingangshalle rechts, klein und übersehbar, für den Wissenden jedoch groß wie der Eifelturm. Die perfekte Lektüre für den Theorieunterricht. Oft peinlich, weil man ständig laut lachen musste. Jetzt gibt es das kixblog, auf dem die legendären Comics der Kauke-Brüder wiederveröffentlicht werden. Bitte hier vom filehoster anfordern.

Anattitude.net

// Anattitude.net /////////////////// is new, nicer and bigger! ///////

Anattitude Magazine presents contemporary female hiphop activity in all genres: deejaying, graffiti, mcing, breakdancing, fashion, photography and film. Support and contribute the next issues!

rebel:art – connecting art and actvism

Lange nix passiert bei rebel:art. Jetzt geht’s da mit voller Kraft voraus: neues Konzept, Schreiblust und Themenwahl stimmen. Standardlektüre. Gehört in jede gepflegte Blogrolle. Da finden sich dann die Demonstration about nothing


Demo about nothing

… und die wunderbare Geschichte eines unbekannten Fake-Models namens Watson, der eine doppelseitige Gucci-Anzeige in der Schweizer »SonntagsZeitung« aufgegeben hat, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Poschardt würde sagen: »Ohne Ergeiz«, das alles.


»Schwindler fälscht Gucci-Inserate«

Paradise sucks

»Kochalkas Welt ist klein und übersichtlich« war einst in der TAZ zu lesen. Und in der Tat: Wer sich das Video zu dem Song »Wash Your Ass« etwas genauer anschaut, stellt schnell fest, dass sich James Kochalka in seiner eigenen Welt am wohlsten fühlt. Musik ist allerdings nur ein Nebenprodukt. Der amerikanische Comiczeichner veröffentlicht seit 1998 auf seiner Homepage fast täglich Comicstrips. The Sketchbook Diaries of James Kochalka heißt diese sehr, sehr gute Seite. Es wird Zeit für den Einstieg in seinen kleinen Kosmos.


James Kochalka Superstar – Wash Your Ass