Gregor und Roland

Boesland präsentiert: Ted Sirota’s Rebel Soul Trio (USA)

Junger Jazz aus Chicago aus dem Tortoise-Umfeld
Support: The Self Made Millionaires Trio (Leipzig)

Ted Sirota gehört zu den Aushängerschildern der vitalen jungen Jazz-Szene aus Chicago. Selbst noch kein Mitdreißiger, kann er schon auf mehr als 20 Jahre Erfahrung als Schlagzeuger in den unterschiedlichsten Bands (u.a. Last Kwartet, Eddy Kirkland’s Energy Band, Sabertooth Jazz Quartett) zurückblicken. Seine eigene Band Ted Sirota’s Rebel Souls gründete er 1996 zusammen mit Jeff Parker, Rob Mazurek, die man beide von so illustren Bands wie TORTOISE, ISOTOPE, THE SEA AND CAKE uvm. kennt u. das gemeinsam entstandene Album „Propaganda“ bekam ausnahmslos überschwengliche Kritiken.

Pressestimmen:
„This young man is a remarkable musician…frankly, there have been a few jazz debuts in recent years which have shown such ability.“ LISTENER MAGAZINE
„But so far this year none of the stars has come up with a better album than propaganda, by drummer ted sirota’s rebel souls, whose combination of adventurous improvising and driving lyricism stuck in my head for days after i first heard it.“ CHICAGO READER
„Sirota and his fine rebel souls disseminate their jazz ideas with the kind of fun-loving gusto and grit that makes for an immensly satisfying listen. This cd bears repeated spins, which is a rare triumph for any recording these days.“ DOWNBEAT MAGAZINE

SO.18.05.03 Ted Sirota’s Rebel Soul Trio (USA) im Dreikönigskeller, Einlass: 20.30Uhr

DO.13.02.03 AMP (Space Age Recordings/England) 

Viele (besonders viele deutsche) Musiker versuchen momentan die Gitarrensounds von MY BLOODY VALENTINE, SLOWDIVE u.a. Shoegazer-Bands mit Electronica zu vermischen.
Die Band, die dies schon 1998 in meisterhafter Art und Weise mit dem Album namens „Stenorette“ auf Kranky Records vormachte, war AMP. Meiner Meinung nach bis heute, was diesen Musikstil betrifft, selten übertroffen. 4 Jahre später kommen sie mit einem neuen Album namens „L’Amour Invisible“ ausgestattet in den Dreikönigskeller.
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27.01.03 – TOE (Chicago/USA) im Dreikönigskeller

Ein loses Projekt um DAVID PAVKOVIC, der u.a. schon für Songs:Ohia, Boxhead Ensemble, Tricolor und Pinetop Seven das Schlagzeug bearbeitet hat. Als TOE hat er zusammen mit Jeff Parker u. Doug McCombs von TORTOISE u.der japanischen Sängerin Yoko Noge bisher 2 Alben aufgenommen („Toe2000“, „Toe:Variant“, Truckstop Records), die in wunderbarer Art u.Weise gleichermassen experimentell u. eingängig sind. Kombiniert werden Tortoise- u. Can-ähnliche Sounds, moderne Ambient- u. Distortionklänge, Jazz u. Minimal Music u. Afrobeat. Dazu kommt noch die exotische Stimme von Yoko Noge und Songstrukturen, Dynamiken, die es dem Zuhörer einfach machen, in den TOE-Kosmos einzusteigen. Sollte sich der aufgeweckte Musikfan nicht entgehen lassen. Das ist Stoff für den wohnzimmerlichen Heiligenschrein.
27.01.03, Dreikönigskeller Frankfurt, 21Uhr

Boesland präsentiert: JESSICA BAILIFF, DREKKA, RIVULETS

Dreimal Wasteland-Musik aus den USA. J.BAILIFF u. RIVULETS stammen aus dem Umfeld der allseits geschätzten Slowpop-Band LOW. Beide haben mit LOW zusammen ihre Alben aufgenommen, RIVULETS erscheint sogar auf dem LOW eigenen Chair Kickers’Music Label, BALIFF veröffentlichte bisher 2 Alben auf dem renommierten Chicagoer KRANKY Label.
Bei beiden meist getragenes Songwriting (oh wunder!), RIVULETS erzeugt Nick Drake ähnliche Stimmungen; BAILIFF lässt dabei ihre E-Gitarre im My Bloody Valentine-Stil erklingen (Stadlhober von GARY ist Fan!). DREKKA hingegen macht splinigen Homerecorder-LoFi-Pop u. erinnert dabei an die frühen SEBADOH als auch an THIS HEAT, CURRENT 93. Dreimal aussergewöhnlich tolle Musik fernab der Hypemaschinerie.
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DIGITAL KRANKY-LABELABEND (Berlin)

mit 5 verschiedenen Acts
Electronica/Indietronics-Sounds aus Berlin, Frankfurt, Luxemburg u.a.
Line-Up an diesem Freitag:
MOPET, BLUE DRESSED MAN, FORESTOPPER, ERIC FREEMAN, THE PEAKS
Das Rahmenprogramm bestreiten an den Plattentellern DJ „Honda Nights“Gregor M.Schubert u. der „Blue Dressed Man“ Jacques Hansel, Luxemburg.

»Indietronics«, »Kuschelelektronik«, »Sofatronics« – Seit einigen Jahren erfreut sich die Nische »elektronisch erzeugte Musik gemischt/kombiniert mit Melodien u. songhaften Strukturen« einer wachsenden Fanschar, wobei Berlin sich zu einem Mainpoint entwickelt hat. Das in Berlin ansässige MORRMUSIC-Label ist so etwas wie das Aushängeschild, auf das die deutschsprachigen Feuteillons mittlerweile auch aufmerksam wurden. In Berlin selbst findet man eine Unmenge an Musikern u. Sounddesignern, die fernab von Marktanalysen u. Verkaufseinheiten u. in intensiver Kleinstarbeit an ihren eigenen Musik- u. Labelvorstellungen zuhause vor sich hin basteln u. Freundschaften untereinander pflegen. Ein Ergebnis ist das Berliner Digital Kranky-Label, das sich jetztauf einer Labeltour durch Deutschland vorstellt.

Fr. 01.11.02 — CLUBKELLER, Textorstr.26, Frankfurt
Einlass: 20.30 Uhr, Beginn ca. 21.30 Uhr, Eintritt: € 5,-