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Podcast September 2006

machtdose podcast september 2006

Zwar finden sich auch diesen September wie gewohnt zu Beginn soften, trägen, schönschönen Sachen, aber diesmal ists dann doch ein deutlich anderer Schwerpunkt, spätestens ab Minute 20 heißt es nämlich: Tanzen, Tanzen und dann nochmal: tanzen – erst fröhlicher in eher housigen Beats, bevor irgendwann endgültig die volle Techno-Kloppe folgt, bis fast zum Schluss.

  1. yeah pretty boy (beatismurder) – racoon (2:37) mp3
  2. Butterbox (kikapu) – Echo’s Answer (3:39) mp3
  3. Latex Distortion (one bit wonder) – Isotope (3:00) mp3
  4. Bobby Baby (corpid) – I Won’t Dance With You Baby Tonight (Metronome Mix by Bauri) (4:23) mp3
  5. IJO (Sutemos) – Gartenn (4:03) mp3
  6. Camp (No Type) – (Oh Mama) I’ve Grown Bitter (4:29) mp3
  7. Moïse (Al Dente Rec.) – Storm (7:53) mp3
  8. Lash (iDEOLOGY) – L’ounger (8:12) mp3
  9. Q’Saliva (Musicartistry Recordings) – Caboclo (6:13) mp3
  10. bjoern stolpmann (tropic) – anyone will tell (6:46) mp3
  11. NK (iDEOLOGY) – Pathfinder (5:18) mp3
  12. Peter Welskop (labil recordings) – Leatherneck b2 (6:09) mp3
  13. Nico Grubert (rest) – Concorde (7:36) mp3
  14. Inge Heiz (INTOXIK) – Gegengipfel (8:15) mp3
  15. Poligraf (Oscilator) – Keys (5:31) mp3
  16. DJ Kirill Sergeew (Bump Foot) – Subbb (2:43) mp3

Podcast Juli 2006

Diesmal habe ich es glaub ich übertrieben. Das ist dann doch zuviel Musik auf zuwenig Zeit, oder. Geboten wird jedenfalls jede Menge, von Improvisationsmusik über Found Footage-Montageschnipseln à  la Books hin zu Singer- Songwriterzeugs, und natürlich kommt das übliche elektroide Humpfhumpf nicht zu kurz. Trotzdem hoffe ich, Ihr habt Geduld und Ausdauer und hört Euch das bis zum Ende hin gerne an.

  1. Rudi Rabatz (Piepmatz-Records) – Schramme am Bein (1:09) mp3
  2. Der Zorn Gottes (eDogm) – Txus2 (8:29) mp3
  3. Roy Yarkoni (Birdsong) – fight or flight (4:21) mp3
  4. Matt Batey (red couch music) – Allie (3:20) mp3
  5. adcbicycle (kikapu) – we’re taking over the world richard (3:55) mp3
  6. and/or (mimi) – Altwide (6:47) mp3
  7. Jack Haberfield (One) – juniper trees (plosive mix) (2:11) mp3
  8. hans carstens (Tropic) – Llegar a dios (9:20) mp3
  9. phundamental (binkcrsh) – slamjack 3 (3:12) mp3
  10. Markus Masuhr (Equaliteq) – Wohnzimmerakustik (5:20) mp3
  11. Nika Japaridze (rest) – Cut (3:36) mp3
  12. Mark Bonk (Taktalsmittel) – Rockstar (6:54) mp3
  13. May Nilsson (Bevlar) – Me & U (2:49) mp3
  14. Paulo Olarte (Digital Audio Tropical Archives) – Cosas (7:32) mp3
  15. Erich Lesovsky (Pentagonik) – J. O. (9:31) mp3
  16. Modem (post-digital.net) – Lonely Mammoth Triumphs (2:24) mp3
  17. Georg Neufeld (Stadtgrün) – The Helicopter Spin (6:57) mp3
  18. Wantai (Rumpfunk Records – Sonic Movement 2 (3:56) mp3

Podcast Juni 2006

Mit dabei: Hiphopper auf der Flucht, ein Eko-Fresh-Lookalike, n Schlafliedchen, Mode- und Robotertänze und noch einiges mehr, etwa meine anhaltende Schwierigkeit, Namen und Titel korrekt auszusprechen, diesmal vor allem vielleicht auch deshalb, weil sich ein leicht französischer Netlabel-Schwerpunkt herausbildete.

Wenn Euch bestimmte Tracks besonders ge- oder missfallen, immer rein in die Kommentare damit. Danke!

  1. Winterstrand (Miga) – Summ (2:27) mp3
  2. Koutaro Fukui (EKO) – Fltic (4:35) mp3
  3. The Great Mundane (Belladonna Records)– Touching the Past (3:38) mp3
  4. Mepa (PLUSPLUS) – HerHeroHeroin (5:34) mp3
  5. More Underground Than Hell (alterlabel) – Fuite (7:34) mp3
  6. Mister Frites (alterlabel) – Just want to say it’s too late (4:04) mp3
  7. this mess is mine (Aerotone) – i have an elephant in my pocket (3:51) mp3
  8. xoki (instabil) – redirection (5:38) mp3
  9. Drei Farben House (corpid) – Wearability (6:34) mp3
  10. Atesh K. (Intoxik) – Robodance (7:51) mp3
  11. lkmtr (binkcrsh) – hobe (3:40) mp3
  12. D.Ment (my definition of techno) – Dark Morning (6:33) mp3
  13. Ozy (Sweet Smelling Surfaces) – Buxurnar Eru Magnari (my pants are an amplifier) (5:15) mp3
  14. Monoton (Sweet Smelling Surfaces) – Karma Koma (8:46) mp3
  15. Let’s go sailing (blog up musique) – Come home safely (3:24) mp3

Netlabels Podcast Mai 2006

Was gibbet? – einmal um die ganze Welt oder so. Z. B. eine brasilianische ICQ-Musikliebesgeschichte, italienischen Akkordeonpop, holländischen Klavierfastkitsch und einen nordamerikanischen Schulchor. Reichlich aus älteren Monaten, denn der April war eher dünner gesät, wenn Ihr mich fragt. Aber macht ja nix.

Neu ist übrigens, dass man sich die einzelnen Titel jetzt auch ohne Player anhören kann, sofern man Flash installiert hat, siehe diese kleinen schwarzen Pfeile, einfach anklicken. Runterladen der Mp3-Files geht wie immer durch direktes Anklicken der Links, ich verzichte dafür auf den Gesamtstream. Aber toller find ich es natürlich noch, wenn Ihr Euch die Sendung selbst und ganz anhört. Dürft Euch wie immer auch in den Kommentaren beschweren, freuen oder sonstwie auslassen.

Playlist:

  1. Orange Zebre (Bedroomresearch)- 14avril05 (2:22) mp3
  2. bject (nishi)- sweet carmenére dreams (2:59) mp3
  3. C Gonzalez (++sensor) – Solenoide (6:05) mp3
  4. Fabryka (dharmasound) – Handful of Dust (4:02) mp3
  5. michael r. (arteqcue) – fly (robbie fly) 5:22 mp3
  6. Monochord (After-Dinner) – No Question No Answer (6:26) mp3
  7. Max Marlow (metropublik) – where is the reset button? (8:08) mp3
  8. acid burp (Experimedia) – 39 hour man (3:26) mp3
  9. Labam – (TekTek Music) Straight Outta Espelkamp (7:38) mp3
  10. I Am an Exit -(Funque Droppings) – In the Embers (Christian Bloch Remix) 5:09 mp3
  11. Toos Ligtenberg (WM Recordings) – Wind in de rug (6:01) mp3
    (Mehr von Toos Ligtenberg hier)
  12. Dondero High School (Comfort Stand) – Cold as Ice (3:16) mp3

Netlabels Podcast April 2006

Der April macht was er will und ich auch, deshalb ein neuer Podcast, mit 17 Tracks immerhin, zum Glück jetzt aber doch nicht ganz so lang geworden, wie am Anfang der Sendung noch befürchtet. Ganz kurzes Mission-Statement auch drin, weils vielleicht notwendig ist.

  1. What about Joshua (On-Mix productions) – Breathing in your words (4:21) mp3
  2. Bacanal Intruder (zymogen) – Lloriao (4:10) mp3
  3. Kermunklin (Vibrating Needle Recording Collective) – Pulse Sync Code (3:45) Izmar (monotonik) – Walking (3:54) mp3
  4. zimmer-g (laridae und 56STUFF)- caravan (4:22) mp3
  5. alexandre bilodeau (Polygon Network Records) – anisado (9:11) mp3
  6. Bit Shifter (8bitpeoples) – Particle Charge (2:00) mp3
  7. David Sugar (8bitpeoples) – Boss Man (2:49) mp3
  8. duvall (TryCrack Records) – i hate ape (5:53) mp3
  9. landerground (intoxik) – punkicker (2:51) mp3
  10. Florian Filsinger (politicide) – wednesday – bergfest (4:17) mp3
  11. Nedavine (Kahvi Collective) – the hussle (feat. bogsnarth) (3:48) mp3
  12. kareem & ludwig coenen (Pentagonik)- kick buddies [mp3
  13. Blair‘ Baxter (Al Dente Rec.)- Rings (6:31) mp3
  14. Derski (Tru Type Sounds) – paper kut-outs – kutsom paper models (5:33) mp3
  15. aka.me (otium) – warm & transparent (5:28) mp3
  16. Pompey (pocketclock) – I am a raft (3:53) mp3

Netlabel-Mix März 2006

Machtdose Netlabel-Mix März 2006

Dickeres Ding also als sonst, weil mit 192kbps und auch ein bisschen anders als gewohnt: diesmal nicht mit Moderation, sondern als reiner Mix.

Beim Zusammenstellen hat sich nämlich ergeben, dass sich die Musikstücke fast schon wie von selbst aneinanderfügten. Ich musste wirklich kaum mehr tun als die Tracks fast unverändert ein bisschen ineinanderschieben, und fertig. Da schien es mir frevlerisch, wenn ich irgendwie dazwischenquatsche.

Da ich nicht reinrede, kommt nach dem gewohnten Cover und der Playlist mit allen relevanten Links noch ein bisschen Kommentartext zu den Stücken. So viel sei schon mal verraten: über Dreiviertel bewegt sich das Ding auf ruhigeren Wogen, im letzten Viertel aber wirds deutlich tanzbarer und am Ende kommt der Knüppel aus dem Sack.

Hier erstmal wie immer:

  1. 1000 hours of staring (Serein) – i am philips head mp3
  2. Transfolmer (2063music) – Probe mp3
  3. Bannister Boy (Drift Records) – Lines on Squares mp3
  4. Stalker (1bit wonder) – Introducing Savya (Kultobjekt encore) mp3
  5. jap jap (Maetrix Solution) – in a bright light mp3
  6. Mickey Eats Plastic (Skyapnea) – Failed breakfast, chinese tea mp3
  7. CobSOn (WM Recordings und trastienda [Edit, weil: siehe Kommentare]) – intro mp3
  8. fidget (unfoundsound)- over, under, through (someones else’s bliss remix) mp3
  9. Nulleins (Thinner)- Emerge mp3
  10. K.Fog (Uran97) – Musikstueck mp3
  11. the millboard message (Digital Kunstrasen)- Interlude mp3
  12. mario f. (politicide.net) – Fake Godess mp3
  13. Beatokko (exegene)- Needlebreaker mp3
  14. 303 Addict (Analogue Mind-Control Network) – Drunken Gogo Girls Are Dangerous mp3

So, jetzt noch mein Krams dazu: 1000 hours of staring bei Serein, dem homogensten Netlabel, das ich kenne, die Releases fügen sich so einander an, dass man denken muss, die wohnen alle inner Künstler-WG oder so. Benannt haben die sich wahrscheinlich nach einem relativ bekannten Werk des Aktionskünstlers Tom Friedman, der zwischen 1992 und 1997 eintausend Stunden lang ein leeres Blatt Papier anstarrte. Gings bei dem Tun wahrscheinlich auch um die Leiden an der (Nicht-)Kreativität, kann man schon mal sagen, dass alle folgenden offensichtlich keine Schwierigkeiten damit haben. Nach dem relativ zarten Anfang gehts weiter mit Transfolmer, schon im Dezember bei 2063music rausgekommen, aber erst jetzt von mir entdeckt, und geht wie ne Eins mit dem vorderen zusammen. Bannister Boy ist als Ganzes für mich das Release aus dem Februar, bei dem qualitativ eh immer weit vornen Drift Label. Unbedingt das ganze Album holen! Orientiert sich schon an klassischer Minimal Music, wenn auch nicht immer so offensichtlich wie bei dem ausgewählten Stück, bei dem die Steve-Reich-Anleihen deutlich zu hören sind. Stalker darf mich gerne weiter belästigen, hier jetzt schonmal so’n bisschen Beat, noch sehr fluffig und locker geschlagen. jap jap geht da auch gut zu, Downbeatschönheit. Die letzten beiden Titel habe ich übrigens aus dem hervorragenden Netz Klang-Podcast von Tobi Tobsucht vom Rest-Label, der ja schon geraume Zeit bei shouted.fm seine Netaudio-Sendung macht. Kaum hat er sich allerdings entschlossen, daraus auch runterladbare Mp3s zu machen, muss er erstmal wieder pausieren. Soll aber ab April wieder losgehen. Ich werde dann auf jeden Fall nochmal hinweisen. Denn im Gegensatz zu hier gibts dann dort jede Woche (!) zwei Stunden (!!) Netlabelmusikauswahl. Mickey Eats Plastic habe ich von einem Sampler bei Skyapnea, einem Projekt, dass ich noch nicht so ganz begriffen habe. Das Stück ist mal endlich wieder Frickel, der von mir die Auszeichnung „klug“ erhält. Die sympathisch aussehende CobSOn macht nicht nur so schönes Klavierspiel, das ins Rauschige abdreht, sondern eher so Singer-Songwriter mit Elektrozeugs-Musik und ihre EP war bereits im Sommer 2005 bei WM Recordings erschienen ist mir jetzt aber erst durch das nochmalige (warum eigentlich?) Release bei trastienda aufgefallen. [Edit, weil: siehe Kommentare]. Der Track von fidget ist mein Lieblingsstück aus dem Mix. Sternenstaubfangen. Oder so. Zumindest irgendwas kitschiges als Assoziation. Nulleins – täusche ich mich, oder werden die Thinner-Releases wieder besser? Nulleins hat jedenfalls ein schönes, trancig angehauchtes Album da gebracht. Das vorliegende Stück eignet sich jedenfalls gut, aus dem Sphärischen ins Wummerige rüberzuleiten, erst kommen die 303artigen-Arpeggios leise, dann wird daraus ein veritables Tanzstück. Das folgende Musikstück heißt Musikstück und ist von K.Fog, der eine überlebenswichtige Frage stellt, na, ich hoffe, Ihr überstehts. Die beiden nächsten sind äußerst untypisch für die eigentlichen Albenreleases, the millboard message etwa machen eigentlich emocore, und das stück „interlude“ – sagt ja schon der name – eigentlich nur nebenarbeit, die 1:30 passten aber ganz gut dazwischen und mario f. ist eigentlich leicht krachiger deutschdingsrock oderwieauchimmer, hier so eher die Richtung Electroclash (oweh, schon wieder ganz viele Schubladenbegriffe hier in der Beschreibung, aber was will man machen). Zum Schluss noch die beiden Klopper: auf dem Drum’nBass-Label exegene beatokko mit entsprechendem Track und zum Schluss lässt der 303 Addict es – auch wie der Name schon sagt – schön Acidkrachen. Soweit.

Achso, das letzte mal gut gefallen hat mir als Ihr Eure Lieblingsstücke aus der Auswahl nanntet. Könnt Ihr ruhig wieder so machen. Gruß,